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Edi freut sich aufs Lesen

Edis Schulzimmer ist «ganz oben» im Schulhaus Rebwiesen. Er weiss auch schon, wo er sitzen wird: an einem Tisch in der Ecke, neben seinem Freund Nicolas. Den Schulweg kennt er gut, sein Kindergarten war ganz in der Nähe. Ist er trotzdem ein bisschen nervös? Edi nickt und lächelt etwas verlegen. «Aber ich freue mich aufs Lesenlernen», sagt er.

Neben der Schule habe er keine Hobbys, sagt Edi: «Nur lernen.» Dann fügt er an: «Vielleicht fange ich noch mit Fussball an.» Dann holt er seinen Thek mit dem grossen Auto dar­auf und strahlt. Edis Eltern stammen aus dem Kosovo. Vater Alit ist seit 25, Mutter Nurie seit 5 Jahren in der Schweiz. Sie freuen sich, dass ihr ältestes Kind jetzt zur Schule geht. «Ich werde am ersten Schultag dabei sein und bin etwas nervös», sagt Nurie Askaj. Fast so fest wie Edi, der sie seit zwei Wochen jeden Tag frage: «Mami, darf ich morgen in die Schule?» Die Lehrerin, Frau Di Caprio, kennt sie schon von einem Besuchstag her. «Sie ist sicher sehr kompetent», sagt sie. «Edi ist bei ihr in guten Händen.»

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