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EHCW: ­ Erstes Derby

Nach fünf ­ Partien gegen Teams aus der Ferne tritt Ostgruppen-Leader EHC Winterthur heute (20 Uhr) in Bülach an.

In den letzten Jahren war es fast immer eng, wenn die Bülacher Eis­bären und der EHC Winterthur aufeinandertrafen. Fast immer ging die Sache für die Winterthurer gut aus. Von den sechs Direktbegegnungen in den letzten beiden Saisons konnten die Bülacher nur eine für sich entscheiden: Vor einem Jahr gewannen sie zu Hause 4:1.

Seither hat sich in bei­den Mannschaften viel verändert. Der EHCW hat ein völlig neues Gesicht, und auch Bülach präsentiert sich nicht mehr gleich. Unter anderen spielen mit Torhüter Brenno Zucchetti, Verteidiger Alain Rü­fe­nacht und Stürmer Kevin Eggimann drei ehemalige Winterthurer für das ­Team von Thierry Paterlini. Bülach fiel bislang nicht gerade durch konstante Auftritte auf: Nach zwei Siegen gab es am letzten Samstag eine 1:8-Niederlage in Frauenfeld. Es sieht ganz da­nach aus, als müssten die Unter­länder hart um den Rang in der oberen Masterround kämpfen, den sie in den vergangenen zwei Spielzeiten erreichten.

Respekt vor Bülach

Trotzdem hat man in Winterthurer Respekt, wie immer, wenn es auf die Hirs­len geht. «Bülach hat es in der Vergangenheit immer gut verstanden, den Slot zuzumachen», warnt EHCW-Trainer Markus Studer. Wenn das ­gelingt, dann sind die Goalies Zucchetti und Flo­rence Schel­ling besonders stark. «Wir müssen sie beschäftigen und konsequent sein», fordert Studer.

Der EHCW hat sich die Tabellenführung mit fünf Siegen gegen Mannschaften erkämpft, die nicht alle hoch gehandelt wurden. Und doch rangieren Bellin­zona, ­Biasca, Seewen und Chur derzeit in der oberen Tabellenhälfte. Nun trifft der EHCW auf Bülach, die Pikes und Weinfelden. Mannschaften also, die bisher unter den Erwartungen blieben. Dass diese Konstellation für sein ­Team schwierig sein könnte, glaubt Studer nicht: «Man muss jeden Abend die Leistung bringen. Wenn nicht, wird es sowieso ganz schwer. Das Schöne ist: Meine Spieler haben diesen Fokus auch.» uk

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