Zum Hauptinhalt springen

Ein bisschen mehr Toleranz gegenüber den Hundebesitzern

Hundedreck müsste über den eigenen Müll entsorgt werdenLeserbrief vom 15. Januar

Lieber Leserbriefschreiber, wie steht es denn mit den Aludosen und PET-Flaschen, die überall herumliegen? Hundedreck verrottet wenigstens, ganz im Gegensatz zum anderen Müll, den wir «Hündeler» jahrelang auf unseren Spaziergängen mitansehen müssen.

Nicht wenige von uns tragen auf ihren Spaziergängen Müll zusammen und entsorgen ihn. Zudem zahlen wir ja Hundesteuern, und da denke ich, ist die Entsorgung mit inbegriffen. Sogar mein Hund beteiligt sich dabei und holt immer wieder weggeworfene PET-Flaschen aus den Wiesen. Der Lohn dafür wäre ein bisschen mehr Toleranz.

Dass Leserbriefe von Schreibenden unterschiedlichster politischer und persönlicher Ansichten stammen, ist selbstverständlich. Wenn aber ein Leserbrief abgedruckt wird, der ungebremste Hasstiraden gegen eine ganze Gruppe von Menschen beinhaltet, finde ich das bedenklich. Denn ich bin, obwohl ich Hundebesitzerin bin, ein Mensch und fühle mich durch diesen Leserbrief verletzt. Ich gehöre zu jenen «Hündelern», die den Kot ihres Haustieres eintüten und entsorgen. Ich zahle ausserdem jährlich die Hundesteuer, die unter anderem auch der Wartung der Robidogs dient, und habe alle obligatorischen und viele weitere Hundekurse besucht.

Ich meine, dass die grosse Mehrheit der Hundebesitzer sich gleich verhält. Leider gibt es aber wie überall schwarze Schafe, über die ich mich auch aufrege. Aber alle andern derart beleidigend in einen Topf zu werfen, finde ich niveaulos.

Sylvia Bärtschi, Winterthur

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch