Zum Hauptinhalt springen

«Ein ganz schlechtes Timing»

Dino Bajram fällt im dümmsten moment aus. Der Kreisläufer fehlt wegen einer Hirnerschütterung auch gegen seinen früheren Klub Gorenje Velenje.

Nicht einmal in der Halle wird Dino Bajram heute Abend sein, wenn Gorenje Velenje zum EHF-Cup in Winterthur antritt. «Sehr schade» sei alles, bedauert der 31-jährige Slowene. «Und ich kann nicht einmal etwas dagegen machen.» Nur warten. Diese Woche wurde er von Gery Büsser, dem Teamarzt der ZSC Lions, der auf Hirnverletzungen spezialisiert ist, untersucht. In zwei Wochen folgt der nächste Test. Erst dann wird über ein Comeback entschieden. «Wirklich, wirklich ärgerlich.» Es trifft Bajram im dümmsten Moment. Die beiden Spiele gegen Velenje, den Klub, für den er vor dem Wechsel zu Pfadi zwischen 2009 und 2013 gespielt hat, finden ohne ihn statt. Zudem wirft ihn die Hirnerschütterung in der Suche nach einem neuen Klub zurück. «Ich hatte Kontakte und Gespräche», erklärt Bajram. «Aber solange ich nicht spielen kann, geht nichts mehr in dieser Richtung. Das ist ein ganz schlechtes Timing …» Sein Vertrag bei Pfadi läuft am Ende der Saison aus. Der Kroate Filip Gavranovic (von Bregenz HB) wird ihn ab nächster Saison ersetzen. Sofern es nicht gelingt, einen tauglichen Linkshänder (als Nachfolger von Julian Krieg) zu finden, bleibe, sagt Trainer Adrian Brüngger, für Bajram aber «eine Türe offen». Doch dar­auf kann der Kreisläufer und starke Verteidiger natürlich nicht setzen. Die Hirnerschütterung fing er Ende Januar in der dritten Minute eines Vorbereitungsspiels in Stuttgart gegen den Zweit-Bundesligisten TV Bittenfeld ein. «Ein Ball, der nicht einmal so scharf geschossen war» traf ihn am Kopf und Bajram blieb ein paar Sekunden benommen liegen. Weiterhin reagiert er empfindlich auf Licht und Lärm. Letzten Mittwoch bei Pfadis Heimsieg über Wacker Thun habe er es auf der Tribüne «eine Halbzeit lang mit viel Mühe» ausgehalten, sagt Bajram. Tags dar­auf folgte der ärztliche Rat, das Spiel heute Abend selbst als Zuschauer auszulassen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch