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Ein grosser Schritt ist gefordert

Winterthur. Klar ist: Der EHC Winterthur muss heute (20 Uhr) im Heimspiel gegen Dübendorf auf die 0:8-Niederlage zum Auftakt des Playoff-Finals der Erstliga-Ostgruppe reagieren. Die grosse Frage aber ist, ob es die Winterthurer auch können. Captain Rafael Geiser ist sich dessen sicher: «Wenn wir an uns glauben, können wir gegen Dübendorf bestehen.» Das Resultat vom Samstag sei «nicht aussagekräftig» gewesen, nach zwei frühen Gegentoren in doppelter Unterzahl und einem 0:5-Rückstand sei «die Luft draussen» gewesen. «Aber klar: So etwas dürfte eigentlich nicht passieren.» Vielleicht sei es sogar besser gewesen, gleich eine «Klatsche» zu kassieren als erst in der Verlängerung zu verlieren. «So können wir die Wut mitnehmen und mit einer gewissen Härte reagieren, aber auf clevere Weise.» Dass das Selbstvertrauen unter der hohen Niederlage leiden könnte, glaubt der Seeländer nicht: «Davon lassen wir uns nicht vom Kurs abbringen. Dafür haben wir zu viele Spieler, die schon lange genug dabei sind», ist Geiser überzeugt. Aber selbst wenn man den verkorksten Start in Dübendorf in Rechnung stellt, ist der EHCW im Vergleich mit den Glattalern wieder auf Feld eins zurückgeworfen worden: dort, wo er nach der 0:4-Heimniederlage im ersten Match Anfang November schon war. Es dauerte bis Mitte Februar, ehe zum Abschluss der Masterround der erste Sieg gegen «Dübi» gefeiert werden konnte. Das war nach mehr als drei Monaten das Resultat vieler kleiner Schritte in die richtige Richtung. Jetzt blieben nur drei Tage Zeit. Es muss also ein grosser Schritt sein. (uk)

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