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Ein hart erkämpfter 13. Sieg für Federer im Schweizer Duell

Indian Wells. Roger Federer und Stanislas Wawrinka lieferten sich in Indian Wells einen grossen Kampf. Der Favorit ging einmal mehr als Sieger hervor, allerdings hauchdünn.

Federer setzte sich in einem Spiel, das auf beide Seiten hätte kippen können, nach 2:19 Stunden 6:3, 6:7 (4:7), 7:5 durch. Es war Federers 13. Sieg im 14. Vergleich mit Wawrinka. Der knappe Ausgang war jedoch ein Beleg dafür, dass der Romand den Weltbesten immer näher rückt. Gegen Federer verlor er nun zum zweiten Mal in Folge (nach Schanghai im Oktober 2012) äusserst knapp, unvergessen ist daneben der epische Fünfsatzmarathon am Australian Open gegen Novak Djokovic.

Federer macht seinem Kumpel Mut: «Natürlich ist es wichtig, wieder einmal ein solches Spiel zu gewinnen, denn das Selbstvertrauen ist zentral. Stan hat aber genug Erfahrung, genug Power von der Grundlinie und mit dem Aufschlag, ist genug fit und mental stark genug. Jetzt geht es darum, dass er alle diese Punkte ausnützen kann.»

Auf und ab

Es war kein hochklassiges Spiel, dafür war die Fehlerquote eindeutig zu hoch, doch es war spannend und kampfbetont. Schon das erste Game deutete dar­auf hin, dass das Duell der Landsleute im Achtelfinal für Federer alles andere als ein Spaziergang sein würde. Wawrinka gelang sofort ein Servicedurchbruch zu null, der erste von total drei Stück. Dennoch brachte Federer den ersten Satz trotz nur 48 Prozent erster Aufschläge mit 6:3 ins Trockene.

Im zweiten Satz schien dann der Favorit klar die Oberhand zu behalten. Bei 5:4 servierte Federer zum Match. Dann kam – völlig unerwartet – die vorübergehende Wende. Federer verlor das Game zu null. Wenig später gewann Wawrinka im siebten Anlauf sein erstes Tiebreak gegen den Weltranglistenzweiten und führte dann mit Break 2:1. Federer konterte sofort, musste aber bei 4:4 noch einmal einen Breakball abwehren.

Im letzten Game kämpfte Wawrinka mit physischen Problemen und Federer kam doch noch zum hart erkämpften Sieg. «Im Game zuvor hatten sich mein Rücken und das Gesäss komplett blockiert, ich hatte grosse Schmerzen», so Wawrinka, der die Partie differenziert beurteilte: «Ich bin natürlich sehr enttäuscht, denn ich war sehr nahe dran und hätte gewinnen können. Es gibt aber viel zu viele positive Sachen seit Jahresanfang, als dass ich mich nun selber bemitleiden würde.» (si)

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