Zum Hauptinhalt springen

Ein Ja für Bilaterale

Bern. Eine neue Umfrage zeigt: Das Ja zur Masseneinwande- rungsin­itia­ti­ve war offenbar kein Nein zu den Bilateralen. Zudem sind 46 Prozent für einen zweiten SVP-Sitz im Bundesrat.

Das Schweizervolk hält trotz dem Ja zur Zuwanderungsin­itia­ti­ve der SVP gemäss einer Umfrage an den bilateralen Verträgen fest: 74 Prozent der Befragten haben sich in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Isopublic im Auftrag des «Sonntags-Blicks» gegen eine Kündigung der bilateralen Verträge durch die Schweiz ausgesprochen. 19 Prozent waren dafür, 7 Prozent äusserten sich nicht.

Knapp 41 Prozent der Befragten sagten zur Frage, ob Christoph Blocher mit der EU verhandeln soll, Ja oder eher Ja. Gut 54 Prozent äusserten sich eher oder ganz dagegen. 46,0 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass das Parlament bei nächster Gelegenheit einen zweiten SVP-Vertreter in den Bundesrat wählen soll. 44,2 Prozent waren gemäss der Umfrage dagegen, 9,8 Prozent hatten keine Meinung dazu geäussert.

Falls ein zweiter SVP-Vertreter in den Bundesrat einziehen sollte, so müsste für 37,5 Prozent der Befragten FDP-Bundesrat Johann Schneider-Ammann seinen Sitz räumen. 18,9 Prozent sprachen sich gegen den Verbleib von Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) aus und 11,7 Prozent gegen SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga.

Maurer als Aussenminister?

SVP-Präsident Toni Brunner sagte in einem Interview des «Sonntags-Blicks», seine Partei sei bereit, Verantwortung zu übernehmen. Auf die Frage, ob Bundesrat Ueli Maurer bereit wäre, sich in der Sache zu engagieren, antwortete Brunner: «Wenn der Notstand im Bundesrat so gross ist, dass der Verteidigungsminister an die Säcke muss, dann bitte. Dann soll der Bundesrat ihn aber zum Aussenminister machen.» Brunner glaubt aber nicht daran, dass seine Partei rasch einen zweiten Sitz im Bundesrat erhält. Entscheidend würden wohl erst die Wahlen 2015 sein. (sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch