Zum Hauptinhalt springen

Ein möglichst schnelles Ende

Kloten. Die Flyers hoffen in der Playout-Serie gegen die SCL Tigers auf ein konstantes Niveau und vier Siege.

Die SCL Tigers sind eines der Teams, die zuletzt einen noch schlechteren Lauf als die Kloten Flyers aufwiesen. In den letzten zehn Partien holten sie nur acht Punkte, die Flyers kamen immerhin auf zehn. Das ist kein Ruhmesblatt und belegt, dass die Ausgangslage vor dem Playout-Duell gegen den Tabellenletzten gar nicht so eindeutig sein muss, wie viele denken. Die 18 Punkte mehr holten die Klotener in der Zeit bis Weihnachten. Und sie können nicht in Bestbesetzung in die Serie gehen. Marcel Jenni muss sich einem operativen Eingriff am Knie unterziehen, Tommi Santala leidet noch immer an einer Hirnerschütterung. Der Finne sollte vielleicht nächste Woche zurückkehren, Jenni wohl nicht. Er kam übrigens im Verfahren gegen ihn wegen seiner Aussagen am Fernsehen zum Auftritt der ZSC Lions in Biel (0:7-Niederlage, die er als «tiefste Schublade» bezeichnete) mit einem Verweis davon. Es ist schon erstaunlich, mit was sich die Einzelrichter zu dieser Zeit so beschäftigen. Diverse Checks gegen den Kopf aber haben sie nicht nachgeprüft.

Dafür haben sie den Fall von Alexandre Giroux (Check gegen Benni Plüss im Spiel vom 22. Februar in Fribourg) zu Ende geführt. Der Kanadier, der noch nie in seiner Karriere wegen eines solchen Vergehens bestraft worden ist, wurde für insgesamt sechs Spiele gesperrt, dazu ist eine Busse von Fr. 1500.– zu entrichten. Der Einzelrichter bewertete die Attacke Giroux’ gegen Plüss als einen Check gegen den Kopf. Plüss hatte die Scheibe schon weggespielt, als Giroux auf ihn auftraf – mit einem Grössenunterschied von 15 Zentimetern. Giroux hatte den Ellbogen angewinkelt, er sprang nicht ab. Da er schon zweimal zugeschaut hat, muss er noch vier Sperren absitzen.

Damit ist auch klar, dass die Flyers heute mit dem gleichen Ausländerquartett wie zuletzt in Lugano in die Partie gehen: Emil Lundberg, Micki Dupont, Brian Willsie, Kamil Kreps.

Um nicht noch in eine weitere Serie heruntergereicht zu werden, brauchen die Flyers etwas, das sie zuletzt in der Woche vor Weihnachten produziert haben: Siege in Folge. Im neuen Jahr gewannen sie noch nie zweimal hintereinander! Sportchef André Rötheli glaubt, dass sich seine Spieler vom Scheitern in der Qualifikation erholt, dass sie nach der Enttäuschung vom letzten Dienstag den Kopf wieder frei haben. Auf dieses Ziel ar­bei­te­te Trainer Felix Hollenstein hin, der 2005 als Co-Trainer die Flyers in der Playout-Serie gegen Lausanne zum 4:1 führte.

In der zweiten Serie hat sich Ambri-Piotta gegen Rapperswil-Jona in der zweitletzten Runde den Heimvorteil geholt. (jch)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch