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Ein neuer Job für Pawel Bure

MOSKAU/SOTSCHI. Die russische KHL, das weiss man, hat noch nicht genug. Die 28 Mannschaften, die seit dem 5. September um Punkte kämpfen, sind zwar eine stattliche Zahl, mehr wäre allerdings noch immer nicht zu viel. Die Pläne für die Erweiterung laufen. Milano spielt dabei eine geringere Rolle als auch schon (oder eigentlich keine mehr), ein ehemaliger Star und ein neues Stadion dafür eine umso grössere. Pawel Bure ist dazu auserkoren worden, am Ort der Winterspiele 2014, in Sotschi also, eine KHL-Franchise auf die Beine zu stellen.

Der 42-jährige Bure ist mit einem Gouverneur-Posten mit Eishockey-Verantwortung in der südlichen Krasnodar-Region ausgestattet worden. In Sotschi war Eishockey bisher kein grosses Thema, die Bauten für die Winterspiele bieten aber natürlich perfekte Infrastruktur. Bure sieht sich als Spezialist für einen solchen Fall. «Ich habe die Erfahrung und das Wissen, was es alles braucht.» Braucht, um ein Team quasi «aus dem Boden zu stampfen». In Los Angeles sei es seinerzeit schwer gewesen, die Kings populär zu machen, «da war das Basketball-Team der Lakers, das dominierte. Inzwischen haben die Kings sogar den Stanley Cup gewonnen.»

Sotschis erste Eishockey-Mannschaft wurde vor einem Jahr gegründet und spielt in der zweithöchsten Liga mit. So, wie Admiral Wladiwostok in die KHL gehoben wurde, wird das auch Bure mit Sotschi schaffen. Er ist ja immerhin der erste russische Spieler, dessen Rückennummer 10 bei seinem NHL-Klub Vancouver nicht mehr vergeben wird. (jch)

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