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Ein Punkt für die U21 des FCW

höngg. Nach den vermeidbaren und mit späten Gegentoren zustande gekommenen Niederlagen in Mendrisio und daheim gegen Muri gewann die U21 des FC Winterthur im dritten Spiel in Folge gegen einen der schwächer eingestuften Gegner wenigstens einen Punkt. Das 2:2 gegen den SV Höngg auf dem Kunstrasen des Hönggerbergs war insofern ein kleiner Erfolg, als die Winterthurer bei Halbzeit noch 0:2 zurückgelegen hatten. Anderseits wäre ein Sieg sehr wohl möglich gewesen. Aber Remo Freuler verschoss beim Stande von 2:1 einen Foulpenalty, und noch nach seinem späten Ausgleich hätte der FCW die Chancen zum Siegestor besessen.

Obwohl die Winterthurer also die dritte Niederlage in Folge vermeiden konnten, blieben sie in der Gruppe 3 der 1. Liga Classic unter dem Strich. Sie waren die spielerisch doch etwas bessere Mannschaft als Höngg, aber so viele klare Chancen wie zuletzt konnten sie sich nicht herausspielen. Dafür fehlte es ihnen schon etwas an Durchschlagskraft. Die Zürcher waren mit dem 2:0 durch eine Doublette Thomas Eugsters gut bedient. Nach gut einer Stunde brachte die Einwechslung Adil Sejdijis den Winterthurern doch einige Impulse. Schon nach drei Minuten schoss der Neue das 1:2.

Freulers wichtige Rolle

In der Endphase spielte dann Remo Freuler, eigentlich Stammkraft des Challenge-League-Teams, in den letzten Wochen aber in ein Formtief geraten, eine wichtige Rolle. Zuerst scheiterte er nach einem Foul an Abed Dakouri mit einem – schwach getretenen – Foulpenalty am Torhüter, aber in der 87. Minute schoss er mit einem feinen Schlenzer aus 18 Metern doch den Ausgleich. Freuler hatte einige Aktionen, aber zeigte nicht die Präsenz und Dominanz seiner besten Tage. Er spielte auf eigenen Wunsch mit dem Nachwuchs, um wieder mal auf 90 Minuten zu kommen. Zuletzt war er auch in der U21-Nationalmannschaft zweimal nur Ersatzmann gewesen.

Einen starken Match machte der kleine Maurizio Brunetti als fightender «Sechser». Gute Szenen hatte auch Abed Dakouri, der in der letzten halben Stunde für den ausgewechselten Simon Mesonero in die Sturmspitze rückte. (red)

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