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Ein Quartz für Markus Imhoofs Bienen

Genf. Mehr als 200 000 Menschen haben im Kino seinen Film über das Sterben und Überleben der Bienen schon gesehen. Nun hat Markus Imhoof für «More than Honey» am Samstag den Preis für den besten Schweizer Dokumentarfilm bekommen. «Wenn man gar nichts mehr erwartet, wird es am besten», sagte der Regisseur, der in Winterthur aufgewachsen ist, an der Gala. Vielleicht lässt sich nun sein letztes Drehbuch, das er auf die Seite gelegt hat, realisieren.

Die 16. Verleihung des Schwei­zer Filmpreises war die erste, die in Genf stattfand, und die Premiere liess sich sehen. Bester Spielfilm ist Ursula Meiers «L’enfant d’en haut» (auch «Sister» genannt), der von einer prekären Beziehung eines Geschwisterpaars in den Walliser Bergen erzählt. Ausgezeichnet wurden für diesen Film auch Hauptdarsteller Kacey Mottet Klein und Drehbuchautor Antoine Jaccoud. Die Favoriten setzten sich durch – auf der Strecke blieben «Verliebte Feinde» und besonders «Rosie». Von den sechs Nominationen blieb nur Hauptdarstellerin Sibylle Brunner ein Quartz.

Die Gala zeigte den Traum von der Grösse des Schweizer Films – sie wird auch noch grösser: Bald soll eine neue Kategorie dazukommen. Die Selbstironie gehört aber zur Szene. Die Couverts mit den Namen der Preisträger brachte ein Hund auf die Bühne. (bu) Seite 13

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