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Ein Remis als gefühlte Niederlage

ST. Gallen/Lausanne. Nach dem 1:1 zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Luzern warten die Ostschweizer weiterhin auf den ersten Sieg in der Rückrunde, während die Luzerner erstmals seit der 14. Runde wieder auf Platz 5 zurückfielen. Ein Eigentor nach 17 Sekunden durch Tomislav Puljic und ein sicher verwandelter Foulpenalty in der 90. Minute durch Dimitar Rangelov sorgten für zwei der raren Höhepunkte in einer spielerisch schwachen Partie vor knapp 15 000 Zuschauern.

Angesichts des späten Gegentores sprach St. Gallens Trainer Jeff Saibene von einer «gefühlten Niederlage». Dank der Führung und einem Platzverweis gegen Florian Stahel in der 75. Minute hatte das Heimteam alle Vorteile in seiner Hand, die es durch ein dummes Foul von Martic jedoch leichtfertig aus der Hand gab. «Wir müssen realistisch bleiben», so Saibene wohl auch im Wissen um die nächsten Gegner, die FCB und YB heissen. «Wir wissen, woher wir kommen.» Im Lager der Luzerner sorgte vor allem der frühe Gegentreffer für Frust. Trainer Carlos Bern- egger sprach von einem «Albtraum». Luzern hatte Anstoss und lag nach einem Ballverlust Stahels dennoch schon nach 17 Sekunden im Rückstand.

Im Abstiegskampf erlitt Lausanne mit dem 0:1 gegen Aarau einen Rückschlag. Das Tor in der 50. Minute war der unbestrittene Höhepunkt des Abends: Der ehemalige FCW-Spieler Luca Radice flankte und Stephan Andrist verwertete die Hereingabe nach einer sehenswerten Ballannahme. (si)

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