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Ein Rückschlag für den FCZ

Zürich. In der Super League schaffte Aarau gegen den FC Zürich eine Überraschung. Der Aufsteiger gewann auswärts 2:1.

Die 7813 Zuschauer müssen sich im Letzigrund beim Blick auf die Anzeigetafel ungläubig die Augen gerieben haben. 2:0 führte der Aussenseiter zur Pause nach den Treffern von Davide Callà (28.), dem ein abgefälschter Schuss vor die Füsse gesprungen war, und Adrian Senger (45.), der nach einer schönen Brustannahme den Ball versenkt hatte. Hätte Sven Lüscher (51.) nach einer sehenswerten Kombination nicht bloss ans Aussennetz geschossen, wäre die Partie bereits früh entschieden gewesen.

Doch die beschwingt aufspielenden Aarauer mussten bis zum Schluss zittern, weil der unauffällige Franck Etoundi nach Chermitis Pass in die Tiefe den Aarau-Goalie Joël Mall in der nahen Ecke zum 1:2 (67.) erwischt hatte. Der FCZ kam jedoch zu keiner Ausgleichschance mehr. Damit machte sich nach dem unerfreulichen Wahlsonntag erneut Ernüchterung breit. Denn mit einem Sieg hätten die Zürcher den Anschluss an die erweiterte Spitze schaffen können.

Gewiss – der FCZ hatte auch Pech, als Davide Chiumiento (10.) mit einem Distanzschuss nur den Posten traf und Davide Mariani es schaffte, den Nachschuss neben das Gehäuse zu setzen. Und unmittelbar vor dem 0:2 hatte Mario Gavranovic die Chance zum 1:1. Mall rettete mit dem Glück des Tüchtigen. Vor allem in der ersten Halbzeit aber prägten gravierende Abwehrfehler das Spiel der Zürcher: Vor dem 0:1 hatte Aussenverteidiger Maurice Brunner ungenügend befreit und vor dem 0:2 Alain Nef nicht energisch genug eingegriffen. Auch in anderen Situationen sah die Verteidigung schlecht aus. (si)

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