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Ein schmerzliches Wochenende

Winterthur/Zürich. Nur wenig fehlte den Nationalliga-B-Basketballern aus Winterthur am Sonntag zu einem Heimsieg über Leader Aarau. Zwei Minuten vor Ende der Partie lagen die Aussenseiter 63:62 in Führung – und verloren dennoch 66:73. «39 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel, und beide Teams hätten gewinnen können», meinte Winterthurs Coach Daniel Rasljic nach dem Spektakel vor 200 Zuschauern in der Turnhalle Rennweg. Der Trainer hatte den Gegner mit dem Einsatz von Perry Patterson überrascht, der wegen Knieproblemen zuletzt pausiert hatte.

Auch Jin-Mark György lief erstmals seit Mitte Dezember wieder auf. Doch am Anfang des dritten Viertels, nach nur zwölf Minuten auf dem Feld, erhielt er einen Schlag auf die frisch operierte Nase und konnte nicht mehr mittun. «Am Schluss fehlte er mir in der Rotation», beurteilt Daniel Rasljic den Kräfteschwund seiner Equipe in den letzten Minuten. Beim Stand von 63:67 versuchten die Winterthurer noch mit einer Foulstoppstrategie den Ausgleich zu erzwingen, aber Aaraus Dejan Hohler und Marco Leemann verwerteten die sechs fälligen Freiwürfe.

Chance bis kurz vor Schluss

Auch die Damen-Equipe unterlag einem in der Tabelle weiter vorne klassierten Gegner knapp. Beim 49:56 bei Regensdorf hielten die Winterthurerinnen lange mit und hatten 90 Sekunden vor dem Spielende bei minus vier Punkten noch eine Chance auf den Sieg. Ohne die grippekranke Ivana Dujc angereist, starteten die Winterthurerinnen gut, verwerteten jedoch ihre ersten neun Freiwürfe nicht. Und lagen dar­um nach zehn Minuten 8:14 im Hintertreffen. Bis zur Halbzeit machten sie den Rückstand aber fast wett.

Nicht zuletzt, weil Cinzia Tomezzoli, mit 22 Punkten treffsicherste Werferin bei Winterthurer, gegen die gegnerische Top­sko­rerin Tamara Nikolic exzellent verteidigte. Als Sandra Hofstetter, mit vier Fouls belastet, auf der Bank Platz nahm, kam im dritten Viertel der Einbruch: Wallaby warf sich einen Zehnpunktevorsprung heraus, den die Winterthurerinnen nicht mehr aufholen konnten. Als Gloria Demo­fike 30 Sekunden vor Schluss das fünfte Foul beging und ausschied, war die Niederlage endgültig besiegelt. (skl)

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