Zum Hauptinhalt springen

Ein Spielplatz in zehn Etappen

Rund um die Walcheweiher haben die fünf Lions Clubs der Stadt in Fronarbeit einen Erlebnisweg gebaut, der den Jubiläumsrundweg ergänzt.

Die Walcheweiher sind seit Langem ein Ausflugsziel für Familien. Jetzt sind sie um eine Attraktion reicher. Auf zwei Kilometern Länge präsentiert ein neuer Rundweg diverse Aktivitäten rund um den Wald. Gebaut haben ihn die fünf Lions Clubs der Stadt mit Unterstützung des Forstbetriebs Winterthur. «Der Erlebnisweg ist eine Art Spielplatz in Etappen», sagt Daniel Sidler, Präsident des Lions Club Winterthur. Wenige Meter vom Ufer entfernt, befindet sich der erste Posten, ein Barfusspfad. Er lädt ein, mit nackten Sohlen den Waldboden zu erkunden. Kiesel, Tannnadeln, Laub und Schlamm erwarten alle, die sich trauen, ihre Schuhe auszuziehen. Danach empfiehlt sich ein kühles Fussbad im Weiher. Einweihung mit dem Rundweg Einige hundert Meter weiter schaufeln die Frauen der Sektion Winterthur Eulach Holzschnitzel in eine lange Sprunggrube. Schilder am Rand zeigen, wie weit die Tiere des Waldes springen können. Der Hirsch schafft neun Meter. Der Reporter keine zwei. Er reiht sich damit zwischen Marder und Fuchs ein. Rund drei Wochenenden haben die Mitglieder ins Bauen der Posten gesteckt, erzählt Präsidentin Barbara Brauchli. Am nächsten Sonntag wird der Erlebnisweg eingeweiht, gleichzeitig mit dem Rundweg der Stadtgrenze entlang, der wenige Gehminuten entfernt vorbeiführt. «Auch unser Weg ist ein Jubiläumsprojekt», sagt Sidler. Während Winterthur 750 Jahre Stadtrecht feiert, wird der Lions Club Winterthur dieses Jahr 50 Jahre alt. «Da wollten wir der Bevölkerung ein Geschenk machen», sagt Sidler. Und damit die Freude lange währt, haben sich die Clubs verpflichtet, sich auch in den kommenden Jahren um den Unterhalt der Posten zu kümmern. Zu den Attraktionen zählen auch ein Balancierseil, eine sogenannte Slack­line, und der Posten Waldklang, wo mit einem Hammer meterlange Holz- und Metallstäbe angeschlagen werden können. Beliebt dürfte auch das Waldbett werden, eine breite Holzliege, um den Klängen des Waldes zu lauschen. Beim Römerholz haben die Lions zudem einen alten Unterstand abgebrochen. Ein solider Blockbau aus dem Eschenbergwald soll ihn ersetzen. Bevor dieser aber am Römerholz zu stehen kommt, gastiert er am Wochenende noch in der Altstadt und wirbt für den Erlebnisweg.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch