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«Ein Spitalcampus mit Modellcharakter»

Das Spital Uster soll für 250 Millionen Franken erweitert werden – und eine Rehabilitationsklinik erhalten.

Das Bauvorhaben sei zwingend, um zusätzlichen Raum zu schaffen für Notfallstation, Operationen, Intensivpflege, Geburtshilfe, Radiologie und Tagesklinik, legten die Spitalverantwortlichen gestern an einer Medienkonferenz in Uster dar. Mehr Platz sei aber auch nötig für Labor, Sterilisation, Garderobe und Technik. Daneben steht auch die bauliche Angliederung einer Rehabilitationsklinik mit rund 150 Betten an das Akutspital zur Diskussion. Geplant ist, dass die zur Stiftung Zürcher Höhenkliniken gehörende Klinik in Wald nach Uster verlegt wird. Gemäss Vorabklärungen reichen dafür die Platzreserven auf dem Spitalgelände, hiess es an der Medienkonferenz. Für die künftige Nutzung der Höhenklinik Wald gebe es verschiedene Optionen.

Steigende Nachfrage

Die enge Zusammenarbeit zwischen Spital und Rehaklinik wäre «gesundheitspolitisch und volkswirtschaftlich ein wegweisender Schritt für den Kanton Zürich», führten die Verantwortlichen des Spitals Uster und der Stiftung Zürcher Höhenkliniken aus. In Uster könnte «ein Spitalcampus mit Modellcharakter nicht nur für den Kanton Zürich, sondern für die ganze Schweiz» entstehen. Die kantonale Gesundheitsdirektion stehe dem Vorhaben positiv gegenüber. Um die Vorabklärungen zu vertiefen, beantragt der Verwaltungsrat des Spitals Uster den Delegierten des Zweckverbandes einen Projektierungskredit von 3,9 Millionen Franken.

Seit Längerem nimmt gemäss den Spitalverantwortlichen die Nachfrage nach zen­trums- und spitalnahen Rehabilitationsangeboten stark zu. Die Stiftung Zürcher Höhenkliniken verfolgt auch in Zürich ein Projekt: Zusammen mit der Epi-Klinik soll dort eine Klinik für Epilepsie und Rehabilitation entstehen.

Das Investitionsvolumen von 250 Mil- lionen Franken für die Erweiterung des Spitals erlaube einen wirtschaftlichen Betrieb der beiden Klinken. Die neue Rehaklinik benötigt gut ein Drittel der Investitionssumme.

Im heutigen regionalen Schwerpunktspital Uster betreuen rund 1000 Mitarbeiter pro Jahr 50 000 Patienten, 10 000 davon stationär. Für den stationären Aufenthalt stehen 200 Betten zur Verfügung. Die Höhenklinik Wald ist eine Rehabilitationsklinik mit 144 Betten mit jährlich 2500 stationären und 1500 ambulanten Patienten. (sda)

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