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Ein Stelldichein in der Maggi-Fabrik

Hunderte Besucher kamen, um sich über die Geschichte der ehemaligen Maggi-Fabrik in Kemptthal zu informieren. Auch Einwohner der Gemeinde und ehemalige Mitarbeiter waren da.

Die ehemalige Maggi-Fabrik in Kemptthal öffnete ihre Tore. Es gab Gratisbeutelsuppe, Bilder aus alten Zeiten und Einblicke in die Dosenabfüllerei.
Die ehemalige Maggi-Fabrik in Kemptthal öffnete ihre Tore. Es gab Gratisbeutelsuppe, Bilder aus alten Zeiten und Einblicke in die Dosenabfüllerei.
Heinz Diener

«Schau an, ihr seid auch hier.» So oder ähnlich tönte es am Sonntag auf dem Areal der ehemaligen Maggi-Fabrik in Kemptthal. Seit dem Jahr 2002 gehört es dem Aroma- und Duftstoffhersteller Givaudan. An den Europäischen Tagen des Denkmals hatten Interessierte die Gelegenheit, hinter die sonst für die Öffentlichkeit geschlossenen Tore zu blicken. Hunderte nahmen die Gelegenheit wahr.Die Leute kamen teilweise von weiter her, Autonummern aus dem Kanton Schwyz zeugten davon. Es war aber vor allem auch ein Stelldichein der Einwohner von Lindau. Man kannte und grüsste sich. So etwa Landwirt Ernst Weiss, der fast nicht dazu kam, die offerierte Maggi-Beutelsuppe zu essen, weil er ständig Hände schütteln musste.

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