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Ein Stückchen flicken

Der erste, 800 Meter lange Abschnitt der Eigentalstrasse wird aus dem laufenden Rechtsverfahren entlassen. Der Gemeinderat plant nun eine rasche Sanierung.

Auf diesen Entscheid haben die Nürensdorfer gehofft. Nun hat das kantonale Verwaltungsgericht dem Begehren stattgegeben, dass die Zubringerstrecke zwischen dem Kreisel bei der Kreuzstrasse in Birchwil und der Abzweigung nach Gerlisberg nicht mehr Teil eines noch andauernden Rechtsstreits sein soll. Franz Brunner (FDP), Gemeindepräsident von Nürensdorf, bestätigt den Entscheid. Das sei vor allem im Interesse der Bevölkerung von Birchwil, denn nun werde der dortige Dorfkern vom Durchgangsverkehr von und nach Gerlisberg und Kloten befreit. Brunner gibt sich zwar noch vorsichtig. Er betont, derzeit laufe noch eine Einsprachefrist zum jüngsten Gerichtsentscheid. Allerdings hatte sich die Gemeinde schon zuvor mit den Umweltschutzverbänden abgesprochen und geeinigt. «Dieser Abschnitt liegt ausserhalb des Naturschutzgebietes Eigental und war deshalb nie Bestandteil der Beschwerde», meinte etwa der ins Ver­fahren involvierte Zürcher Vogelschutz schon vor zwei Wochen. Bevor die Abschrankungen in Birchwil entfernt werden können und die 800 Meter Eigentalstrasse auf Nürensdorfer Boden wieder befahrbar sind, müssen zuerst die Löcher im Belag verschwinden. Solange nicht klar sei, was mit der Strasse im Kern des Schutzgebiets Eigental passiere, wolle die Gemeinde nicht zu viel Geld ausgeben für Sanierungen, sagt Brunner. Möglicherweise lässt Nürensdorf daher seinen Abschnitt nur provisorisch flicken. Dies wäre schneller möglich, da solche kleineren Arbeiten ohne Verzögerung sofort vergeben werden dürfen. Geduld weiterhin nötig Bis die Strecke nach Gerlisberg auch auf der Hauptzufahrt wieder normal befahrbar sein wird, ist jedoch weiterhin Geduld gefragt. Denn in diesen Wochen beginnt die Froschwanderung, wodurch die Verbindung nach Gerlisberg ohnehin nachts gesperrt bleiben wird.

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