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Ein Tanz auf dem Vulkan

J. J. Abrams zeigt uns in «Star Trek Into Darkness», wie berührend Männerfreundschaft im Weltraum sein kann. Und das alles in 3-D.

Vor vier Jahren übernahm ein Kult- regisseur die Verantwortung für eine Kultserie: J. J. Abrams («Mission: Impossible 3») führte 2009 erstmals Regie bei einem Film der «Star Trek»-Reihe. Und der Erfolg gab ihm recht: Der schlicht «Star Trek» betitelte Film setzte sich an den Kinokassen gut durch.

Für den zwölften Kinofilm der legendären Science-Fiction-Saga trommelte Abrams sein bewährtes Darsteller-Ensemble zusammen. Chris Pine darf erneut als Captain Kirk auftreten, Zachary Quinto als Erster Offizier Spock, Zoë Saldana spielt Lieutenant Uhura, Simon Pegg Chefingenieur «Scotty», Karl Urban Schiffsarzt «Pille» und Anton Yelchin den quirligen Russen Chekov. Als Wissenschaftsoffizierin erstmals mit dabei ist die Britin Alice Eve.

Viel Stress gibt es für Captain James Tiberius Kirk gleich im ersten Drittel des mehr als zweistündigen Films: Erst droht Freund und Kollege Spock inmitten eines Lava spuckenden Vulkans sein Leben zu lassen, wenig später muss die Enterprise zur Erde zurück, wo ein Terrorist nicht nur ganz London erschüttert, sondern auch noch Kirks väterlichen Mentor, Admiral Pike, ermordet. Kirks neuer Gegenspieler – mit beeindruckender Präsenz verkörpert vom britischen Darsteller Benedict Cumberbatch – stammt aus den Reihen der Sternenflotte, gehörte einst zu deren Top-Agenten.

Nun befindet sich dieser Terrorist auf einem Rachefeldzug. Vor der Crew des Starship Enterprise versteckt er sich auf Kronos, dem unwirtlichen Planeten der aggressiven Klingonen. Besonderes Augenmerk legen Abrams und das Drehbuchteam diesmal auf die Freundschaft zwischen Kirk und Spock, was für einige rührende Szenen sorgt. Zu Beginn schon spürt man die enge Beziehung zwischen dem vermeintlich so rationalen Halb-Vulkanier Spock und seinem Vorgesetzten. Dieser muss sich entscheiden: Rettet er den Freund aus dem Vulkan oder hält er sich an die Vorschriften der Sternenflotte?

Beim ersten «Star Trek» von J. J. Abrams 2009 war man noch überrascht, mit welcher Selbstverständlichkeit Chris Pine und Zachary Quinto in die Kultrollen schlüpften. Nun füllen sie diese vollends aus. Mit viel Humor spielen sich die beiden die Bälle zu. Am Ende kullern sogar ein paar Vulkaniertränen. (dpa)

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