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Ein Team für die NLA formen

aadorf. In einem Jahr will der Volleyballclub Aadorf mit seinen Frauen in die höchste Spielklasse aufsteigen. Schon jetzt stösst mit Livia Caluori eine weitere Spielerin mit NLA-Erfahrung dazu.

Jetzt sind es alle drei. Nachdem vor einem Jahr bereits Laura und Vera Caluori nach Aadorf gewechselt hatten, stösst auf nächste Saison mit Livia Caluori auch die dritte der Volleyball-Schwestern aus Uzwil zum ambitionierten Nationalliga-B-Verein. Zuletzt war Livia Caluori ein Jahr in den USA zu Hause, wo sie an der Point Park University in Pittsburgh Kommunikationswissenschaften studierte.

Die hochgewachsene Mittelblockerin, die sich zu Beginn ihrer Karriere für ihre Grösse geschämt hatte, debütierte früh in der NLA (bei Toggenburg). Dann wurden die Verantwort­lichen von Volero, dem führenden Schweizer Klub, auf sie aufmerksam und engagierten die damals 18-Jährige für ihr Profikader. Nach zwei Jahren in Zürich wechselte Livia Caluori 2010, inzwischen Nationalspielerin, zu Ligakonkurrent Köniz. In Zürich sah sie neben drei Ausländerinnen, die für die Champions League verpflichtet worden waren, keine Chance auf Spielzeit. Danach pausierte sie eine Saison.

Trotz des Knicks in der Volleyball-Laufbahn der neuen Spielerin meint Aadorf-Präsident Harry Roost: «Livia hat das grösste Po­ten­zial der drei Schwestern.» Es stösst also eine starke Volleyballerin dazu. Und das ist gut so, denn in Aadorf soll ein Team für die Nationalliga A geformt werden. Im Frühjahr war auf den Aufstieg in die höchste Spielklasse noch verzichtet worden – doch im nächsten Frühling soll das, eine erneute Klassierung ganz vorne vorausgesetzt, nicht mehr so sein.

Neue zweite Passeuse

Ebenfalls neu sind Ana Boladeras und Loue Wyder. Die 28-jährige Spanierin Boladeras, als Juniorin mit 64 Einsätzen in der Landesauswahl, käme am Pass zum Einsatz, falls Mariia Ta­bunscic, die erste Zuspielerin, den Saisonstart verpassen würde (sie ist eben Mutter geworden). Boladeras spielte mit Murcia in der spanischen Superliga, doch liegt das zehn Jahre zurück. Zuletzt spielte sie in der zweiten spanischen Liga. Loue Wyder war bereits 2010/11 für Aadorf lizenziert. Danach wechselte die Talent-School-Absolventin in die zweite Equipe von Volero. Eine Diagonal- sowie eine Aussenspielerin seien ebenfalls im Gespräch, verrät Teammanager Roberto Lombardi. «Alle anderen bleiben, ausser Lina Samland. Da wissen wir noch nichts Genaues, sie ist immer noch verletzt.»

Schon vor einem Monat ergänzt wurde der Staff der Equipe. Neu wird Trainer Anto Josipovic von Rodrigo Texeira assistiert. Zuletzt hatte dieser dem Betreuerstab von Volero Zürich II angehört, das die Meisterschaft in der 1. Liga bestritt. «Wenn wir auf den Aufstieg hinarbeiten, können wir nicht nur auf Spielerinnensuche gehen, sondern müssen auch den Staff professionalisieren», begründet Harry Roost den Zuzug. Mit Texeira soll insbesondere das Scouting intensiviert werden.

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