Zum Hauptinhalt springen

Ein topf

Hineingedrückte Zwetschgen

Zwetschgen gehören zu den vielseitigsten und unkompliziertesten Früchten. Roh schmecken sie zwar auch, aber ihren unvergleichlichen Geschmack entwickeln sie am besten im Kuchen oder als Kompott. Den besten Zwetschgenkuchen gibt es in Bayern, «Datschi» wird er dort genannt. Das kommt von detschen oder datschen, was so viel bedeutet wie «hineindrücken». Die Zwetschgen werden leicht in den Teig hinein­gedrückt. Das Geheimnis ist ein möglichst dünn ausgerollter Hefeteig mit extra vielen Früchten darauf. Gebacken wird er auf dem Backblech und nicht in einer Form: 350 g Mehl in eine Schüssel geben, ½ Würfel Hefe und 1 TL Zucker in 1/8 l lauwarmer Milch auflösen, mit 1 Prise Salz, 50 g geschmolzener Butter und 80 g Zucker zu einem geschmeidigen Teig verkneten. An einem warmen Ort zugedeckt mindestens 35 bis 45 Minuten gehen lassen. Inzwischen 1,5 Kilo Zwetschgen waschen und entkernen. Den Teig auf dem eingefetteten oder mit Backpapier belegten Blech ausrollen und noch einmal 10 Minuten ruhen lassen. Dann die Zwetschgenhälften in einheitlichen Reihen wie Dachziegel etwas übereinanderlappend auf den Teig legen und dabei leicht festdrücken. Mit 2 TL Zimt bestreuen, und ab in den Backofen. In der Ofenmitte bei 180 Grad rund 35 Minuten lang backen. Der Datschi schmeckt warm oder kalt gleich gut.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch