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Eine breite Palette

basel. Grosses Schlussbouquet: Insgesamt neun Ausstellungen zeigt das Kunstmuseum Basel 2014, bevor es im Februar 2015 seine Pforten zwecks Sanierung für ein Jahr schliesst.

«Die überraschten Masken: James Ensor» heisst die am 16. Februar beginnende Ausstellung zum Werk des belgischen Künstlers, dessen späteres Schaffen vom Grotesken geprägt wird. Erstmals seit einer Schau zur Druckgrafik Ensors (1860–1949) im Jahr 1996 zeigt das Kunstmuseum damit wieder dessen Werk, und dies gleich mit hochkarätigen Beständen. Denn die Ensor-Sammlung, die als weltweit grösste und bedeutendste gilt, ist jene des Königlichen Museums für Schöne Künste in Antwerpen. Und auch dieses Museum schliesst für längere Zeit wegen Sanierungsarbeiten. Das gibt dem Kunstmuseum Basel die Gelegenheit, den ganzen Gemäldebestand aus Antwerpen zu zeigen.

Von einem «dicht bepackten Ausstellungsjahr» und einer «grossen inhaltlichen Palette» sprach im Übrigen Museumsdirektor Bernhard Mendes Bürgi. Er selbst kuratiert die am 15. Juni beginnende Ausstellung «Charles Ray. Skulpturen 1997–2014». Caspar Wolf (1735–1783), dem Schweizer Maler alpiner Landschaften, ist ab 19. Oktober eine grosse Ausstellung mit rund 110 Werken gewidmet. Eine weitere Schau stellt erstmals die Basler Privatsammlung Richard und Ulla Dreyfus-Best vor, mit rund 120 Werken. Das Kupferstichkabinett zeigt zudem in drei Ausstellungen Werke von Kasimir Malewitsch, von Albrecht Dürer und dessen Umkreis sowie neu erworbene Fotografien aus der Basler Foto-Sammlung Herzog.

Mit zwei Ausstellungen präsentiert sich der neue Leiter des Museums für Gegenwartskunst (MGK) Sören Grammel: «Le Corbeau et le Renard» zeigt ab 22. März Filme des Belgiers Marcel Broodthaers, «One Million Years – System und Symptom» zeigt ab 11. Oktober Werke von Künstlern, die mit Systemen arbeiten. (sda)

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