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Eine Demo für den «Block»

Rollender Protest in der Altstadt: Skater demonstrieren morgen gegen die «Block»-Schliessung und fordern, dass sich die Stadt für eine Ersatzhalle einsetzt.

Auf Skateboards, Tretrollern und Rollerblades wollen die Jugendlichen morgen ab 13 Uhr in der Steinberggasse demonstrieren. Die Stadt solle sich dafür einsetzen, die Schliessung des überregional bekannten Skateparks «Block» per Ende Jahr noch zu verhindern. Falls dies nicht gelingt, sei für Ersatz zu sorgen. Im Internet, wo die Facebook-Gruppe «Rettet den Block» bereits 1385 Anhänger hat, rufen die Veranstalter auf, Transparente und alte Skateboards mitzubringen. Mit denen will man vor dem Stadthaus ein grosses Kreuz auslegen. Die Polizei hat die Kundgebung bewilligt. «Friedlich, sauber und gechillt» soll der zweistündige Anlass ablaufen, schreiben die Organisatoren im Aufruf. Initianten der rollenden Demo sind die skatebegeisterten Brüder Andy und Stefan Schmidt. Tim Linsi, der sich ebenfalls engagiert, erklärt, die Szene wolle beim Stadtrat konkrete Forderungen einbringen: «Wir bräuchten vor allen Dingen eine kleine Halle, am besten beheizt. Die Hindernisse können wir selbst bauen.» Läuft alles glatt, dauert die Durststrecke der Skater aber ohnehin nur zwei Winter. Die Vorbereitungen zum «Skillspark» seien im Zeitplan, sagt Initiator Roger Rinderknecht. In den nächsten Monaten will er die Gelder zusammenhaben, um Ende 2016 seine Multisporthalle mit grossem Skaterpark zu eröffnen – in der Halle, wo heute der «Block» eingemietet ist. (mig)

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