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Eine Steigerung ist gefordert

Coventry. Die Schweizer Fussballer treffen in ihrem zweiten Gruppenmatch am Sonntag auf Südkorea. Klar ist, dass es nach der insgesamt enttäuschenden Leistung und dem 1:1 gegen Gabun eine Steigerung braucht, um zu bestehen. Die Südkoreaner beeindruckten nämlich bei ihrem 0:0 im Startspiel gegen den Gruppenfavoriten Mexiko. Sie waren über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft gewesen. Erst in der Schlussphase kam Mexiko zu guten Chancen. Die Partie war auf deutlich höherem Niveau gewesen als der anschliessende Match der Schweiz gegen Gabun.

Von Südkoreanern ist man sich gewohnt, dass sie mannschaftlich geschlossen auftreten. Genau diese Eigenschaft fehlte den Schweizern gegen Gabun. Nach einem guten Beginn, der durch Admir Mehmedis Penalty zum 1:0 begünstigt wurde, bauten sie nach gut 20 Minuten ab, unerklärlicherweise. «Wir waren wohl selber überrascht, wie leicht uns am Anfang alles gefallen ist», meinte Oliver Buff. Der Mittelfeldspieler des FCZ leistete seinem Team einen Bärendienst, als er sich eine Viertelstunde vor Schluss zu einer offensichtlichen Schwalbe hinreissen liess und mit der zweiten Verwarnung vom Platz geschickt wurde.

Wechsel zu erwarten

Buff wird also zu ersetzen sein. Coach Pierluigi Tami wird sich aber auch über andere Positionen Gedanken machen müssen. So sah die Abwehr öfter als erwartet schlecht aus, beim Ausgleich zum 1:1 vor allem Timm Klose und Aussenverteidiger Fabrizio Morganella. Das zentrale Mittelfeld mit Buff, Xavier Hochstrasser und Fabian Frei bekam das Spiel nicht mehr unter Kontrolle, nachdem sie diese einmal verloren hatten. «In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme mit der Aggressivität des Gegners», stellte Tami fest. «Die zweite Halbzeit war besser. Die Organisation funktionierte wieder.»

Aber es fehlten die guten Ideen, um sich klare Torchancen zu erarbeiten. Es ist zu erwarten, dass Tami seine Schlüsse daraus zieht. Eine Möglichkeit wäre, mit der Nomination Pajtim Kasamis in die Startformation mehr Kreativität ins Spiel zu bringen. Tami gilt nicht als zögerlicher Mensch. Schon nach dem 0:1 im Test gegen Senegal nahm er drei Änderungen vor. (red/si)

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