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Eine tropische Baustelle in Zürich

zÜrich. Die Stadtgärtnerei ist selbst unter Zürchern ein Geheimtipp, eine ruhigere Alternative zur Masoala-Halle. Am Fuss des Üetlibergs kann man hier zwischen hohen Palmen, Bananenpflanzen und Orchideen wandeln, während hoch über den Köpfen tropische Vögel vorbeifliegen. Jetzt stehen diesem Idyll umfangreiche Sanierungsarbeiten bevor. Dabei verändert die Gärtnerei nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre Ausrichtung, wie Grün Stadt Zürich gestern mitteilte. Sie soll ein grünes Bildungszentrum werden. Zu diesem Zweck werden die heutigen Lager- und Betriebsräume zu Empfangs-, Ausstellungs- und Schulungsräume umgebaut.

Schon Mitte November wird als Erstes das Palmenhaus ausgeräumt. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen dann Ende 2013. Das Tropenhaus bleibt noch bis zu diesem Zeitpunkt geöffnet. Die Bauarbeiten für die komplexe Sanierung dauern bis Sommer 2014. Während der gesamten Bauphase muss einerseits die Pflanzenproduktion, andererseits die klimatischen Bedingungen für die verschiedenen Pflanzenkulturen aufrechterhalten werden. Die im Palmenhaus lebenden Vögel und Wasserschildkröten werden vorübergehend anderweitig untergebracht und können nicht mehr besichtigt werden. Das Aussenareal der Stadtgärtnerei bleibt hingegen zugänglich.

Die Hauptaufgabe der Stadtgärtnerei ist die Anzucht von jährlich gegen 250 000 Pflanzen für öffentliche Blumenrabatten. Hinzu kommen Schnittblumen für die Dekoration bei offiziellen Anlässen. Dafür stehen zwölf Gewächshäuser mit insgesamt 3800 Qu­adratmetern zur Verfügung sowie 8000 Quadratmeter Freiland. (hub/sda)

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