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Eine weitere Enttäuschung

Für Stanislas Wawrinka endeten die Swiss Indoors schon wieder in der 1. Runde. Er verlor nach einer schwachen Leistung gegen den Kasachen Michail Kukuschkin 4:6, 7:6, 3:6.

Stanislas Wawrinka und die Swiss Indoors – das ist trotz zweier Halbfinal-Qualifikationen keine Liebesgeschichte. Zum insgesamt siebten Mal und zum dritten Mal in Folge scheiterte der Waadtländer in der 1. Runde. Im Hinblick auf den Davis-Cup-Final ist beunruhigend, dass der Weltranglistenvierte seine Form verloren hat. Zum dritten Mal in Folge nach Tokio und Shanghai unterlag er in der 1. Runde. In Tokio hiess sein Bezwinger Tatsuma Ito, in Shanghai Gilles Simon und nun also Kukuschkin. Der Kasache musste nicht mal eine überragende Leistung zeigen. Dem 84. der Weltranglisten reichte eine ordentliche Vorstellung. Den Rest erledigte Wawrinka. Der Lausanner kam zu keinem Zeitpunkt in Fahrt. Von Beginn weg wirkte er – wie schon so oft in Basel – verspannt. Er leistete sich teils krasse Fehlschläge. Sein Auftakt in den Match mit einem Doppelfehler kündigte das weitere Programm an. Auch eine halbstündige Pause wegen des Ausfalls von Scheinwerfern in der St.-Jakobs-Halle ganz zu Beginn des ersten Satzes brachte keine Besserung, keine Entspannung. Im Startsatz leistete sich der Favorit 17 unerzwungene Fehler. Fast jedes Mal, wenn er das Tempo erhöhen wollte, landete der Ball im Out. Im fünften Game kassierte er das längst überfällige und entscheidende Break. Kukuschkin trat weder zu diesem Zeitpunkt noch im späteren Verlauf der Partie unwiderstehlich auf, er war aber zumindest solider als Wawrinka, vor allem bei eigenem Aufschlag. Der Schweizer brachte nicht einmal die Hälfte seiner ersten Aufschläge ins Feld. Immerhin gekämpft Wawrinka steigerte sich nach dem verlorenen Startsatz ein wenig, doch durchstarten konnte er auch nach dem perfekten Auftakt in den zweiten Umgang mit der 2:0-Führung nicht. Das Rebreak folgte unmittelbar. Es ist Wawrinka immerhin zugutezuhalten, dass er sich mit seinen an diesem Tag bescheidenden Mitteln dem Kampf stellte. Er wehrte bei 5:5 einen Breakball ab und rettete sich ins Tiebreak, das er sicher gewann. Im dritten Umgang machte er ein 0:3 wett, geriet wenig später aber entscheidend 3:5 in Rückstand. Das Break von Kukuschkin machte er mit einem Doppelfehler perfekt – es war sym­pto­ma­tisch für den Auftritt. Auch Marco Chiudinelli (ATP 178) scheiterte in der 1. Runde. Der 33-jährige Basler verlor in seinem zehnten Einsatz an den Swiss Indoors zum siebten Mal in der 1. Runde. Er unterlag dem Kroaten Ivan Dodig (ATP 85) 4:6, 7:6 (9:7), 4:6 und bedauerte: «Ich hatte meine Chancen.»

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