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Einfach nicht gut genug

Die Kloten Flyers waren im ersten Match nach der Pause ohne Siegchance. Sie kassierten in Lugano vier Treffer in Unterzahl und eine 2:5-Niederlage.

Da die Konkurrenten im Strichkampf alle punkteten, hat sich mit dieser einen Niederlage die Si­tua­tion für die Kloten Flyers schon wieder verschärft. Sie hielten sich genau während der Pause über dem Strich, nun sind sie bereits wieder darunter. Genf lieg vor ihnen, auch Biel, das in Ambri zwei Punkte holte. Nach zwei Dritteln lagen die Flyers in der Resega 0:3 in Rückstand, sie waren nicht gut genug gegen diesen Gegner. Nach Jim Vandermeers 1:3 kurz nach Beginn des letzten Drittels dauerte es erneut nicht lange, bis die Dinge wieder klar waren. Ilari Filppula tanzte sich durch drei Gegner durch und liess auch Martin Gerber keine Chance. Das war der bereits vierte Skorerpunkt des Finnen, aber er hatte noch nicht genug. Denn auch beim letzten Lugano-Tor hatte er wieder seinen Stock im Spiel, Linus Klasen schoss es. Dieses 5:2 war der vierte Powerplay-Treffer der Luganesi des Abends vor über 5000 Zuschauern. Die Klotener fingen im ersten Abschnitt, weil sie zu wenig liefen, wieder viel zu viele Strafen ein. Ein Neuling leitete ihre Niederlage ein. Calle Andersson, in dieser Woche von Zug nach Lugano gekommen, schoss von der blauen Linie, Martin Gerber konnte den Puck nicht festhalten, Linus Klasen erzielte die Führung. Kloten kam zwar im zweiten Drittel auch zu Überzahl-Möglichkeiten, aber es waren nur die Tessiner, die in solchen Si­tua­tio­nen Effizienz zeigten. Dank ihrer Skandinavier. Klasen erzielte zwei Tore, Fredrik Petterson erhöhte mit seinen zwei Treffern im Mitteldrittel sein Saisontotal auf 18 Tore. Die ausländischen Stürmer der Flyers trafen nicht, dafür wenigstens Simon Bodenmann, als sein Team doch noch einen Powerplaytreffer erzielte (2:4). Gute Erinnerungen Nach dem misslungenen Ausflug in die Resega sind die Flyers wie erwartet heute im Heimspiel erneut unter Zugzwang. Denn es kommt Fribourg-Gottéron, das den noch grösseren Fehlstart hinter sich hat als die Kloten Flyers – und deshalb auch schon den Trainer gewechselt hat. Gerd Zenhäu­sern, der Nachfolger von Hans Kossmann, hat die ersten zwei Partien zwar verloren, nachher aber punktete Gottéron regelmässig, fünfmal in Serie. Gottéron liegt nur noch vier Punkte zurück. Und angesichts des Personals in seinem Kader müsste man eigentlich annehmen, dass Got­téron den Sprung unter die ersten acht Teams noch schafft. Dort wollen sich indes auch die Klotener behaupten, sie stehen also wieder mal vor einer Aufgabe, die man gerne als Sechspunktespiel bezeichnet. Gottéron weist ähnlich wie die Flyers offensive Defizite auf. Die Mannschaft, die vergangene Qualifikation noch am drittmeisten Treffer erzielte, steht jetzt in dieser Rubrik sehr weit hinten. Aber noch immer vor den Kloten Flyers. Die warten nicht nur darauf, dass endlich einmal die Offensive greift, sondern auch, dass endlich einmal der erste Sieg mit mehr als einem Tor Unterschied gelingt. Solches war für sie in der vergangenen Saison einfacher. Und gegen Fribourg hat das Team gute Erinnerungen. Denn gegen Got­téron gewannen die Flyers nicht nur in diesem Jahr schon viermal, sondern diese Mannschaft ist auch die letzte, die sie in der Meisterschaft klar bezwungen haben. Und zwar im dritten (und letzten) Halbfinal-Heimspiel am 8. April. Damals sicherten sich die Flyers mit einem 4:1 den Finaleinzug gegen den ZSC. Inklusive den drei Playoff-Heimspielen schlugen sie Gottéron in der Kolping-Arena zuletzt viermal in Folge. jch

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