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EISFAKTEN

Die HeldenDer Verärgerte

In Zürich hatten sie Roman Wick und Mikko Lehtonen, doch auch jede andere «Belle» produzierte Helden. Der SCB feierte Byron Ritchie. Der Kanadier ist nicht nur bester Skorer im Playoff, er war auch die entscheidende Figur zur Wende. In Genf am Donnerstag erzielte er die zwei Tore, welche die Verlängerung ermöglichten, am Samstag schoss er nach elf Minuten das erste Berner Tor. Mit 13 Punkten (5 Tore) liegt er klar an der Spitze vor Luganos Brett McLean (8 Punkte). Fribourgs Simon Gamache erzielte die Hälfte der sechs Tore gegen Biel. Und in Zug hatte die letzte Verpflichtung bei beiden ersten Treffern den Stock im Spiel: Domenico Pittis assistierte zum 1:0 und schoss das 2:0.

Chris McSorley ist zwar schon lange im Geschäft, aber er kennt es halt immer noch nicht richtig. Dass sich der Genfer Coach nach dem Scheitern in Bern lautstark dar­über beschwerte, dass Ryan Gardner mitspielen konnte, zeugte nicht nur von wenig Klasse, sondern auch von wenig Reglementskenntnis. Das Verbandsportgericht hat in der Schweiz die Möglichkeit, die Rechtsprechung des Einzelrichters ausser Kraft zu setzen. Indem es Gesuchen der Klubs um aufschiebende Wirkung stattgibt. Das hat es nicht nur in Gardners Fall getan. McSorley hätte von diesem Recht wohl auch Gebrauch gemacht, wenn er es für nötig befunden hätte. Aber ein bisschen recht hat er schon: Das ist kein gutes System. (jch)

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