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Eishockeykenner Wayne Fleming

CALGARY. Am Dienstag starb in seinem 63. Altersjahr Wayne Fleming, der im Laufe seiner langen Karriere als Eishockeytrainer auch einmal in Kloten Station gemacht hat (1996/97). Der Kanadier Fleming war 2011 als Assistenztrainer bei Tampa Bay angestellt, als man bei ihm einen Gehirntumor diagnostizierte. In seiner Heimatstadt Calgary kämpfte er gut zwei Jahre gegen die Krankheit, sein Zustand hatte sich bereits im Herbst einmal besorgniserregend verschlechtert.

Fleming war 1996 nach vier Jahren in Schweden (Leksand) nach Kloten gekommen, er sollte die Meistermannschaft durch die Saison führen, die wegen des Stadionumbaus im Herbst vor allem aus Auswärtsspielen bestand. Nach einem Anfang, der durchaus in Ordnung war, kam es nach Weihnachten zum Bruch, aus Schweden kehrte Meistertrainer Conny Evensson zurück.

An andern Orten war Fleming erfolgreicher. Er gehörte zum Coaching-Staff des kanadischen Teams, das 2002 in Salt Lake City Olympiagold gewann, er führte die kanadische Auswahl bei zwei Weltmeisterschaften, er war bei sechs NHL-Teams angestellt (allerdings nie als Headcoach). Neben Schweden und der Schweiz war Fleming in Europa auch in Deutschland (Landshut) und in Russland tätig. Die Ratschläge des Eishockeykenners waren überall gefragt. In seine Trainerzeit in Omsk fiel ein Zwischenfall, den nicht nur Fleming nicht vergessen konnte. Es war in der Saison 2008/08, als die Nachwuchshoffnung Alexej Tscherepanow während einer Partie auf die Spielerbank kam, kurz mit Jaromir Jagr sprach und dann tot zusammenbrach. Er hatte an einem Herzfehler gelitten, dem die Ärzte zu wenig Beachtung geschenkt hatten. (jch)

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