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Elegant und unkonventionell

Chicago. Der japanische Architekt Shigeru Ban erhält den Pritzker-Preis 2014, die höchste Auszeichnung für Architekten. Der Preis ist mit rund 88 000 Franken dotiert. Entworfen hat Ban auch ein Bürogebäude der Mediengruppe Tamedia in Zürich. Das Tamedia-Gebäude aus Holz und Glas, ein Erweiterungsbau des Verlagshauses, wurde 2013 auf dem Werdareal eröffnet. Bans zweites Gebäude in der Schweiz entsteht in Biel. Auf dem ehemaligen «Gygax-Areal» wird nach seinen Plänen das neue Hauptquartier der Swatch-Gruppe gebaut. Für Swatch hat Ban auch den neuen Hauptsitz in Tokio entworfen.

Der Pritzker-Preis wird dem 56-jährigen Architekten im Juni in Amsterdam überreicht. Nach Gewinnern wie dem Amerikaner Frank Gehry, dem Italiener Renzo Piano und dem Brasilianer Oscar Niemeyer geht der seit 1979 verliehene Preis zum zweiten Mal in Folge nach Japan. 2013 wurde Toyo Ito ausgezeichnet. 2001 und 2009 ging der Preis in die Schweiz: an das Duo Herzog & de Meuron und Peter Zumthor.

Shigeru Ban schaffe elegante und unkonventionelle Arbeiten für private Auftraggeber, schrieb die Jury zu ihrer Begründung des Preises. Er arbeite aber auch für Hilfswerke. Ban entwickelte unter anderem Notunterkünfte in Ruanda, Haiti und auf den Philippinen. Mit Jean de Gastines baute er das Kunst- und Kulturzentrum Centre Pompidou-Metz. Er entwarf auch den japanischen Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover. (sda)

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