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Elgger Coup mit dem 6:0 über Tössfeld

winterthur. In der 2. Runde des Zürcher Regionalcups schaffte der Viertligist FC Elgg mit dem 6:0 über Tössfeld die grosse Überraschung.

Elgg (4. Liga) – Tössfeld (3.) 6:0 (3:0). – Mit grossem Willen, viel Einsatz und der nötigen Aggressivität besiegte der FC Elgg den Drittligisten Tössfeld diskussionslos. Bei den Gästen stimmte nicht viel zusammen und der Biss fehlte komplett. Die Einheimischen ihrerseits profitierten von ihren schnellen Leuten im Angriff, welche die Tössfelder Hintermannschaft immer wieder vor erhebliche Probleme stellten. So zum Beispiel Muhamet Ramadani, der alle drei Tore zur Pausenführung erzielte. Durch zwei gute Möglichkeiten Anfang der zweiten Hälfte hätte Tössfeld ins Spiel zurückkehren können, doch wurden diese kläglich vergeben. Die Elgger machten nach der Pause da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten, und so markierten Menderes Sacipi, Dzezair Sacipi und Franco Niederöst die Tore zum verdienten Sieg. Turkuaz Zürich (4.) – Töss (2.) 0:5 (0:4). – Der FC Töss konnte den tristen Liga-Alltag hinter sich lassen und den Viertligisten Turkuaz Zürich vom Platz fegen. Die Weichen für den Auswärtssieg stellte das Team von Trainer Vincenzo Guadagnino schon früh. Fidan Surlici (23.), Sascha Grob (29.), Milan Kutlaca (31.) sowie erneut Surlici (37.) sorgten mit ihren vier Toren innert nur einer Viertelstunde bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung. Den Schlusspunkt hinter die einseitige Partie setzte Dragan Ivanovic mit dem 5:0. «Wir haben hoch und zu null gewonnen und somit unsere Pflicht erfüllt», zeigte sich Guadagnino zufrieden. Einziger Negativpunkt der Partie war der Platzverweis gegen Sandro Malis. Newborn (3.) – Phönix Seen (2.) 1:4 (0:2). – Phönix Seen erfüllte die Pflichtaufgabe ohne Probleme. Zu keiner Zeit sah es nach einer Überraschung des Aussenseiters aus, da Giuseppe Logiurato bereits nach einer Viertelstunde per Doppelpack eine beruhigende 2:0-Führung herausspielte. In der Folge mussten sich die Zuschauer lange gedulden, ehe die Gäste erneut mit einem Doppelschlag, durch Claudio Bättig (69.) und Volkan Aydin (70.), auf 4:0 erhöhten. Der Anschlusstreffer der Schaffhauser kurz vor Schluss war nur noch Resultatkosmetik. Buchs-Dällikon (4.) – Effretikon (2.) 2:5 (1:0). – Der Viertligist erhoffte sich in der 2. Cup-Runde eine zweite Überraschung, nachdem er den Drittliga-Klub Adliswil 2:1 eliminiert hatte. Für die Effretiker ihrerseits galt es, zwei Tage nach dem 0:5 in Beringen und drei Tage vor dem Meisterschaftsspiel gegen Töss den Cupmatch möglichst kräfteschonend und ohne weitere Verletzte zu überstehen. Allerdings machte sich Effretikon im ersten Durchgang mit fahrlässiger Chancenverwertung selbst das Leben schwer; einmal traf Diego Beerle den Pfosten. Mit der ersten Aktion vor Mathjs Kläy schaffte der Heimklub das umjubelte 1:0. In der Pause weckte Effretikons Trainer Marcel Erismann seine Spieler aus dem Halbschlaf. Mit der Einwechslung von Rafik Gaouaoua als zweiter Sturmspitze – er erzielte gleich das 1:1 – nahm das Spiel die Wende. Marc Müller (53./90.), Meriton Berisha (84.) und Christoph Panzer (86.) schraubten das Skore auf 5:1. Der 5:2-Endstand fiel auf Foulpenalty hin. Embrach (2.) – Wollishofen (2.) 3:5 (2:3). – Der Auftakt gelang den Embrachern trotz Personalnotstand exzellent. Sie dominierten die Startphase und führten nach sieben Minuten durch Aziz Gönlügür und Besart Gjukaj bereits 2:0. Wollishofen war nun wachgerüttelt, während sich beim Zweitliga-Aufsteiger grosse Defensivmängel bemerkbar machten. Das Team von Daniel Johner verlor total den Faden und konnte froh sein, nur mit einem 2:3-Rückstand in die Pause gehen zu müssen. Zu Anfang der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste. Gönlügür verkürzte in der 70. Minute auf 3:4, ehe der fünfte Gegentreffer fiel. Embrachs Probleme in der Abwehr wurden bestätigt. Wiesendangen (3.) – Wallisellen (3.) 6:2 (3:0). – Der FC Wiesendangen startete dynamisch, engagiert und dominierte von Beginn weg. Daniele Luzza brachte seine Farben in der 12. Minute verdient in Führung und erhöhte zehn Minuten später auf 2:0. Die Gäste fanden nie wirklich ins Spiel und mussten mit ansehen, wie Sandro Osta unmittelbar vor der Pause den dritten Treffer markierte. Nach rund einer Stunde gelang Wallisellen das 3:1, doch Christian Bretscher stellte nur Minuten später den Drei-Tore-Abstand wieder her. Kurz dar­auf sorgten die eingewechselten Tim Barth (75.) und Alexander Budil (77.) für die Entscheidung, bevor den Gästen der zweite Treffer (87.) gelang. Trainer Gianni Lavigna war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und sprach von einem «auch in dieser Höhe verdienten Sieg». Russikon (3.) – Küsnacht (2.) 0:5 (0:4). – Gegen das höher klassierte Küsnacht setzte es für Russikon eine deutliche Niederlage ab. Zu keiner Zeit liessen die Gäste in der ersten Halbzeit etwas anbrennen und erzielten in regelmässigen Abständen die Tore zur komfortablen Pausenführung. Nach dem Tee schaltete Küsnacht einen Gang zurück, spielte jedoch weiterhin konzen­triert. Russikon konnte das Spiel nun etwas ausgeglichener gestalten. Zu einem Tor für die Einheimischen sollte es nicht reichen, stattdessen erzielte Küsnacht in der 90. Minute das 0:5. Neumünster (4.) – Räterschen (4.) 9:7 n.P. (2:3, 4:4). – Der Torreigen wurde in der 4. Minute vom Heimteam eröffnet. Räterschen riss jedoch das Spieldiktat danach an sich und konnte nach einer halben Stunde durch Yves Boller ausgleichen. Dieses Resultat hatte nicht lange Bestand, denn Neumünster ging praktisch im Gegenangriff wieder in Front. Doch die Gäste bewiesen Moral und Stefan Huggenberger erwischte mit einem Rückzieher den gegnerischen Torhüter zum 2:2 (37.). Luc Mottier gelang kurz vor der Pause dann die erstmalige Führung für den FCR, welche die Gastgeber nur Minuten nach Wiederanpfiff ausglichen. Als Eric Tüscher in der 89. Minute den vierten Treffer für Räterschen markierte, schien die Partie entschieden, doch Neumünster kam mit der letzten Aktion, einem Eckball, zum glücklichen Ausgleich. Im anschliessenden Penaltyschiessen zeigten die Einheimischen im Gegensatz zu Räterschen keine Nerven und verwandelten sämtliche Elfmeter. Rafzerfeld (3.) – Turbenthal (3.) 3:2 (2:2). – Turbenthal ging in der 6. Minute durch ein Eigentor in Front. Auf den Ausgleich (10.) antwortete Liridon Sulejmani fünf Minuten später mit der erneuten Führung. Rafzerfeld gelang noch vor der Pause (41.) das 2:2. Weil Liridon Sulejmani in der 45. Minute zum zweiten Mal die Gelbe Karte sah, mussten die Gäste in der zweiten Hälfte mit einem Mann weniger auskommen. Auf das Spielgeschehen hatte dies keinen grossen Einfluss, denn der FCT war auch mit einem Mann weniger spielbestimmend, doch es sollte kein Tor mehr gelingen. Anders Rafzerfeld, das in der 87. Minute mit einem Konter das siegbringende 3:2 schoss.

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