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Endlager: Disput über mögliche Rohstoffe im Untergrund

Unter allen drei verbliebenen Schweizer Standortregionen für den Bau des Atomendlagers könnte es Erdöl, Erdgas oder Kohle geben. Einige Fachleute sind sich nicht einig darüber, ob solche Rohstoffe unterhalb des Endlagers ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Im Vordergrund rechts würde das Tor zum Endlager gebaut, hinten rechts ist Marthalen zu sehen, in der Mitte verläuft die Bahnlinie Winterthur-Schaffhausen.
Im Vordergrund rechts würde das Tor zum Endlager gebaut, hinten rechts ist Marthalen zu sehen, in der Mitte verläuft die Bahnlinie Winterthur-Schaffhausen.
Heinz Kramer

Schon in gut drei Jahren gibt die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) bekannt, ob sie das Endlager im Zürcher Weinland bauen will oder nicht. Für den Bau auch infrage kommen das Zürcher Unterland nördlich der Lägern sowie der Aargauer Bözberg westlich von Brugg. Für die Standortwahl bohrt die Nagra ab diesem Jahr in allen drei Regionen in die Tiefe, um die Gesteinsschichten im Untergrund genauer zu untersuchen.

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