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Endspurt für nachhaltige Ideen

Die Veranstalter der damaligen Klimawerkstatt haben mit der «Klimalandsgemeinde» ein neues Projekt lanciert – bisher allerdings mit mässigem Echo.

Urtümliche Demokratie mit modernem Klimaschutz. Diese Mischung soll neu den Abschluss der Bluetech-Tage in Winterthur ausmachen. Die bisherigen Organisatoren der Klimawerkstatt haben für dieses Jahr eine neue Idee lanciert. Am Samstag, dem 15. September, am Ende der dreitägigen Bluetech-Messe, wird auf dem Kirchplatz eine «Klimalandsgemeinde» stattfinden.

Kapelle bläst den Klimamarsch

Dabei soll es möglichst so zu- und hergehen wie weiland an einer Landsgemeinde im Appenzellerland. Eine Blasmusik spielt einen Klimamarsch, der Landsgemeinde-Vater (der designierte Stadtpräsident Michael Künzle) eröffnet die Versammlung und Martin Widmer, Gründungsmitglied von myblueplanet, Chef der Stadtpost und auch nach Winterthur eingewanderter Appenzeller, leitet die Diskussion und die Abstimmungen. Trägerorganisationen sind die ZHAW School of Engineering, der Club of Rome, myblueplanet und die Stadt Winterthur. Statt politischer Geschäfte stehen in Winterthur aber Klimaprojekte auf der Traktandenliste. Ideen aus der Bevölkerung, die zur Energiewende beitragen und die Einzelpersonen, Schulklassen oder andere Gruppen eingeben können. «Es wäre schön, wenn sich die Landsgemeinde in Winterthur etablieren könnte», erklärt Claudia Kaspar von der ZHAW. «Wir hoffen auf eine grosse Beteiligung der Bevölkerung», sagt Mitorganisator Daniel Lüscher von myblueplanet. «Sowohl mit Projekten, als auch als Teilnehmer an der Landsgemeinde.» Es winkt ein Preisgeld von 10?000 Franken, das an der Landsgemeinde an die verschiedenen Projekte verteilt wird. Eingabeschluss für die Projekte ist Ende Juni, also dieses Wochenende. Bisher sind allerdings erst vier Ideen eingegangen. Bis sich die Winterthurer Landsgemeinde zum Volksfest entwickelt, ist der Weg also wohl noch weit. www.energiewende-winterthur.ch

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