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Erdgas-Projekt in Humlikon

Laut Patrick Lahusen, VR-Vizepräsident der Aktiengesellschaft für schweizerisches Erdöl (Seag), soll es unter Humlikon Erdgas geben; dies hätten seismische Messungen ergeben. Geplant sei, die sogenannte Aufwölbung – eine Art Kuppel – am höchsten Punkt anzubohren, um auf das vermutete Erdgas dar­un­ter zu stossen. Die 90-tägige Erkundungsbohrung würde 3,5 Kilometer in die Tiefe gehen, der Bohrkern dann auf ein Erdgasvorkommen hin untersucht. Der etwa 40 Tonnen schwere Bohrturm würde laut Lahusen über einen alten, verfestigten Zufahrtsweg zur alten Kiesgrube transportiert. Gemäss dem Bergregal gehören Bodenschätze dem Kanton. Würde später Erdgas gefördert, so Lahusen, gingen pro Kubikmeter Erdgas zwischen 10 und 15 Prozent des Werts an den Kanton. Die Fördergesellschaft könnte aber ihren Sitz in Humlikon haben, «wo sie Steuern zahlen würde». Wenn das Projekt konkreter sei, gebe es einen Info-Abend, wohl im Oktober.

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