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Erfolgreich, aber umstritten

Die IG Dä neu Fischer entstand 2008 durch den Zusammenschluss von fünf Fischervereinen aus Meilen, Thalwil und dem Unterland. Zusammen traten sie aus dem kantonalen Fischereiverband aus, weil sie mit der Vergabe der Pachtgewässer und der Jungfischerförderung nicht einverstanden waren. Die IG mit rund 500 Mitgliedern forderte eine Reform des Vergabesystems und einen verbesserten Zugang zu Gewässern für Jungfischer. Der Kampf war von Erfolg gekrönt: Im Sommer 2009 krempelte der Kanton die Vergabe im Sinne der IG um. Still geworden ist es um die «neuen» Fischer seither nicht. Sie setzen sich etwa dafür ein, dass der Kanton keine jungen Felchen, Hechte, See-, Bachforellen mehr in Flüsse und Seen aussetzt. Das komme lediglich den Berufsfischern zugute, sagt die IG. Der Zürichsee sei aber keine Fischzucht. Besser fördere man Kleinfische wie die Elritze. Mit Forderungen wie diesen ecken die «neuen» Fischer bei den «alten» immer wieder an. (dh)

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