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Ersatz für den «Pfahlbau»

Die Stadt plant eine neue Velounterführung von der Hegistrasse ins ehemalige Sulzerareal Neuhegi. Der alte baufällige Durchgang wird ersetzt. Die Kosten werden auf 4,8 Millionen Franken geschätzt.

Die bisherige Unterführung hat etwas Abenteuerliches: Die Decke ist teilweise mit Baumstämmen abgestützt, und auch sonst macht das Bauwerk nicht gerade einen vertrauenserweckenden Eindruck. Dabei wird der Durchgang zum ehemaligen Sulzerareal in Oberwinterthur zwischen Hegistrasse und Im Link bereits rege benutzt – auch von Velofahrern, obwohl eigentlich ein Fahrverbot gilt. Seit gestern liegen die Pläne für die neue Unterführung öffentlich auf. Gemäss Heinz von Moos, Leiter Verkehrswege beim Baudepartement, soll sie mit 5,5 Metern rund doppelt so breit werden wie bisher. Der alte Durchgang besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Unterführungen unter der SBB-Linie und einem alten Industriegleis hindurch. Neu gibt es nur ein Tunnel. Dieser liegt zudem rund 70 Meter weiter in Richtung Bahnhof Oberwinterthur als bisher. Er befindet sich dann gerade beim Garderobehäuschen des Sportplatzes Talwiesen. Die Hegistrasse wird in diesem Bereich verschmälert. «Das macht aber nichts, da dort ohnehin gerade jetzt eine Tempo-30-Zone eingeführt wird», sagt von Moos. Der Beginn der geplanten, flacheren und damit behindertengerechten Rampe kommt genau auf der Höhe des Weges von der Hegistrasse an die Frauenfelderstrasse zu liegen. Die Verschiebung hat den Vorteil, dass der bisherige Durchgang während der Bauzeit wohl weitgehend offen bleiben kann. Die geschätzten Gesamtinvestitionen sind mit 4,8 Millionen Franken relativ hoch. «Wir bauen unter Gleisen hindurch, auf denen SBB-Züge verkehren», erklärt von Moos. «Das macht die Bauarbeiten teuer.» Die Unterführung sei ein «eher schmuckloses Ingenieurbauwerk», sagt er. Einzig auf der Seite des Sulzerareals ist eine dreieckförmige Rampe mit Bepflanzung und ein etwas grosszügigerer Treppenweg geplant. Läuft das Planverfahren problemlos und stimmt der Gemeinderat dem erforderlichen Kredit zu, soll im Herbst 2014 mit dem Bau begonnen werden.

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