Zum Hauptinhalt springen

Erstaunlich viele Nein-Stimmen

Das Schulhaus Hungerbühl in Embrach kann saniert werden. Die Kreisgemeinden bewilligten gestern den Bruttokredit von fast 9 Millionen Franken. Der Nein-Anteil wundert die Schulpflege aber.

Mit einem Ja-Anteil von 74,4 Prozent (1573 Stimmen) haben die Kreisgemeinden Embrach, Oberembrach und Lufingen gestern den Bruttokredit von 8,8 Millionen Franken für eine neue Wärme- und Fassadendämmung genehmigt. «Trotz der mässigen Stimmbeteiligung von 29,9 Prozent zeigt sich die Behörde zufrieden mit dem Resultat», teilte die Schulpflege mit. Vollends zufrieden war Schulpräsident Jürg Altenburger (FDP) aber doch nicht: 540 Nein-Stimmen waren ausgezählt worden. «Ich verstehe nicht, wie man gegen die Sanierung sein kann», sagte er. «Es handelt sich um ein zwingendes Projekt. Und wir sanieren für unsere Kinder. Was hätten wir denn machen müssen, um alle zufriedenzustellen?» Dass ausgerechnet in Embrach 28,3 Prozent die Sanierung ablehnten, erstaunte ihn (Nein-Anteil Lufingen: 18,5 Prozent, Oberembrach: 18,8 Prozent). Schon als es um den Projektierungskredit gegangen war, hatte ein Drittel der Stimmberechtigten eine bessere Koordinierung mit der anstehenden Aufwertung im Schulhaus Ebnet gefordert; ob damit ein Zusammenhang besteht, wollte Altenburger nicht analysieren. «Ich lade aber alle Bürger ein, mir ihre Ablehnung zu erklären.» Baustart in den Sommerferien Ein Jahr – von den Sommerferien 2013 bis Sommerferien 2014 – wird die Sanierung in Anspruch nehmen. Für diese Zeit verlassen die 14 Klassen den Trakt E. Sechs Container auf dem Pausenplatz bilden das Provisorium. Auch diese Schüler sollen letztlich vom Umbau profitieren, zum Beispiel indem sie eine Bau-Zeitung produzieren oder wenn die mit der Sanierung verbundenen Themen wie «Strom und Wasser», «Finanzierung durch die Gemeinde» oder «Erdbebensicherheit» in den Unterricht einfliessen. (jig)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch