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Erste Heimniederlage

Nach fünf Siegen bezog der SC Bern mit dem 3:4 gegen Zug die erste Heimniederlage der NLA-Saison.

Der EV Zug führte in einem schwerfälligen Spiel in Bern die etwas feinere Klinge und gewann nicht unverdient 4:3. Letztlich wegweisend für den Ausgang der Partie waren bereits die ersten fünf Minuten, in denen Zug 2:0 in Führung ging und Berns Trainer Guy Boucher deshalb bereits zum Time-out greifen musste. Nach dem missratenen Start fing sich Bern zwar wieder auf; Alain Berger verkürzte nur knapp zwei Minuten nach dem 0:2 mit einem Shorthander. In der Folge rannte der SCB aber bis zum Schluss dem in der Startphase eingehandelten Zweitorerückstand hinterher.

In einer Partie mit zahlreichen Strafen, vielen umkämpften Szenen und deshalb wenig Spielfluss bewiesen die Zuger, weshalb sie im Moment das gemäss Statistik defensiv beste Team sind. Sie kon­trol­lier­ten die Partie mehrheitlich und stahlen den Sieg letztlich nicht – auch wenn Bern durch Byron Ritchie (27.) und Marc-André Gragnani (57.) im Powerplay zweimal wieder herankam. Gra- gnanis 3:4 kam aber zu spät. Bern kreierte offensiv zu wenig, um die Partie gegen die souveränen Zuger um ihren starken Keeper Tobias Stephan zu gewinnen.

Fribourgs nächster Tiefschlag

Gottéron liess sich im Derby von Lausanne zwei Drittel lang regelrecht vorführen und unterlag nach einer offensiv und defensiv desolaten Leistung im Waadtland letztlich noch gnädig 3:5. Fribourgs Krise akzentuiert sich damit weiter. Champions Hockey League und NLA sind offensichtlich zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Achtelfinalqualifikation auf europäischer Ebene hat dem Team von Hans Kossmann keine Flügel verliehen, der Sieg letzten Freitag gegen Ambri-Piotta ebenfalls nicht. In Lausanne ging gestern alles schief, was schiefgehen konnte. Torhüter Benjamin Conz war an zwei der ersten vier Gegentreffer haupt- oder zumindest mitschuldig, die Verteidiger schauten Lausanne bevorzugt bei der Arbeit zu und die Stürmer brachten es in den ersten beiden Dritteln auf gerade mal acht Schüsse aufs Tor. Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel innerhalb von 84 Sekunden zwischen der 25. und der 27. Minute mit den Treffern zum 3:1 und 4:1.

Lausanne, das Überraschungsteam der vergangenen Saison, hat nach schwachem Start nun drei der letzten vier Partien gewonnen und sich über dem Strich festgesetzt. Düster sieht es hingegen in Fribourg aus, wo Trainer Kossmann nach nur einem Sieg in der regulären Spielzeit und unglaublichen 51 Gegentoren in elf Spielen langsam unter Druck gerät.

Platztausch

Der HC Ambri-Piotta tauschte nach dem 4:2-Sieg in Biel mit den Seeländern die Plätze und steht nun über dem Strich. In einem ausgeglichenen Spiel beging Ambri weniger Fehler und siegte deshalb zum zweiten Mal in dieser Saison auswärts. Zudem hatten die Tessiner mit Alexandre Giroux den überragenden Spieler in ihren Reihen. Der Kanadier erzielte gleich drei Tore. Als dritter Spieler in dieser Saison nach Julien Sprunger (Fribourg) und Juha-Pekka Hytönen (Lausanne) gelang ihm ein «Hattrick». si

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