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Erster Saisonsieg für Lausanne

Aarau/Luzern. Lausanne hat in Aarau mit einem 3:2-Erfolg ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Luzern erreichte gegen Thun nur ein 1:1.

Im unteren Tabellendrittel kehrt doch nicht die grosse Langeweile ein: Weil Lausanne in Aarau den ersten Saisonsieg realisierte, verkürzte es den Rückstand auf den FC Aarau sowie Thun und Sion auf sechs Punkte. Es war ein glückhafter Sieg für Lausanne, weil der eingewechselte Pascal Feindouno erst in der 93. Minute zum entscheidenden Dribbling und Schuss ansetzte. Doch es war ein absolut verdienter Sieg, weil Lausanne in der zweiten Halbzeit richtig gut spielte, den FC Aarau auch nach dem 2:2-Ausgleich durch Guillaume Katz unter Druck setzte und den Sieg mit mehr Vehemenz suchte als der Gegner.

Aaraus Coach René Weiler jedenfalls schrie in der Schlussphase immer wieder ins Feld. Er hatte kommen sehen, was in der letzten Minute der Nachspielzeit eintraf: das Lausanner Siegestor nach zu zögerlichem Defensivverhalten des FCA. Der Aufsteiger hätte mit einem Sieg den Abstand auf Lausanne auf 15 Verlustpunkte vergrössern können. Doch er konnte in keiner Weise an die gute Leistung vom Donnerstag gegen den FC Zürich (2:1) anknüpfen, im Gegenteil: Im einzigen Match, in dem das Weiler-Team als Favorit antrat, enttäuschte es. Aufgrund der frühen Führung durch Dante Senger (5.) und der schnellen Reaktion auf den ersten Lausanner Ausgleich durch Alain Schultz (34.) wähnte sich der FCA wohl zu lange zu sehr in Sicherheit. Er agierte nach der Pause zu passiv und war insbesondere nach dem 2:2 die schwächere Mannschaft.

Luzern enttäuschte

Der FC Luzern blieb vier Tage nach dem 0:2 gegen GC auch im zweiten Heimspiel der Woche ohne Sieg. Die Innerschweizer mussten sich gegen Thun mit einem 1:1 begnügen. Danach ist Luzern mit elf Punkten aus sechs Spielen noch immer das beste Heimteam der Super League. In dieser Rangliste zehrt das Team von Carlos Bernegger jedoch von den drei Startsiegen gegen Lausanne-Sport, FC Zürich und Sion. Denn der letzte Heimsieg liegt schon fast zwei Monate zurück. Gegen Thun war Luzern schlicht zu wenig gut für einen Sieg.

Luzern spielte offensiv ideenlos. Kein Wunder, war das einzige Tor ein Geschenk der Berner Oberländer: Thuns Verteidiger Thomas Reinmann fing den Ball unbeholfen mit der Hand ab und lieferte damit Dario Lezcano die Chance zum Führungstreffer. Der Paraguayer traf vom Penaltypunkt aus sicher (14.). Gefährlich wurden die Innerschweizer danach nur noch ansatzweise, am ehesten noch in der Nachspielzeit, als im Thuner Strafraum ein Durcheinander herrschte und der eingewechselte Yassin Mikari die Chance zum 2:1 bekam. Er nutzte sie nicht.

Dass Luzern trotz seiner Harmlosigkeit lange auf Siegeskurs blieb, lag an den Thunern, die in der gegnerischen Zone ebenfalls nur wenig zu bieten hatten. Vor der Pause blieb der FCL-Torhüter David Zibung, der nach dem Tritt von GC-Mittelfeldspieler Izet Hajrovic vom Mittwoch wieder dabei war, ohne Arbeit. Erst nach etwa einer Stunde wurden die Thuner gefährlicher. Eine erste Chance von Luca Zuffi wehrte Zibung mit gutem Reflex ab (64.), doch die Luzerner nahmen den Warnschuss nicht wahr. In der 74. Minute liessen sie dem eingewechselten Josef Martinez zu viel Raum und die YB-Leihgabe aus Venezuela traf aus rund 25 Metern unter die Latte. Es war das siebte Saisontor des Super-League-Topskorers. (si)

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