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Erstes Ja zu neuer Spitex Weinland Mitte

Auf dem Weg zur Gründung eines regionalen Spitex-Vereins Weinland Mitte ist die erste Hürde gemeistert.

Monika von Gunten, die Präsidentin der Spitex Mar­tha­len-Rheinau, und Robert Boetschi, der Präsident der Spitex Trüllikon-Truttikon, sind sich einig: «Wir sind zu klein, um die vielfältigen Aufgaben so gut wie nötig zu erfüllen.» So kam denn die Idee einer Fusion auf. Eine Arbeitsgruppe konkretisierte die Idee – mit der Absicht, eine regionale Spitex zu gründen, deren Dienstleistungen sich später ins Zen­trum für Pflege und Betreuung Weinland integrieren lassen. Das Zen­trum in Mar­tha­len (das frühere Alters- und Pflegeheim) wird von den sechs Gemeinden Benken, Mar­tha­len, Ossingen, Rheinau, Trüllikon und Truttikon getragen. Die neue Spitex-Organisation soll Weinland Mitte heissen. Vorerst soll sie aus den beiden Vereinen Mar­tha­len-Rheinau und Trüllikon-Truttikon bestehen. Benken (im Verein Spitex Kohlfirst) und Ossingen (heute mit Thalheim verbunden) könnten folgen. Am Montagabend haben die Mitglieder der Spitex Mar­tha­len-Rheinau an ihrer Generalversammlung dem Fusionsvertrag und den neuen Statuten zugestimmt. Am 15. Mai hält die Spitex Trüllikon-Truttikon ihre Generalversammlung ab – wobei der Vorstand die analogen Anträge stellen wird. Die Fusion (per 1. Juli) bringt vorerst zwei gewichtige Vorteile:

  • In Mar­tha­len gedenkt die Stützpunktleiterin Martina Brütsch ihre Funktion abzugeben und in Trüllikon tritt die Leiterin Magdi Schwörer in den Ruhestand, sodass die Nachfolge gemeinsam geregelt werden kann.
  • Um die Anforderungen der Krankenkassen ab dem 1. Januar 2014 erfüllen zu können, ist eine neue EDV-Software nötig. Diese muss dank der Fusion nur einmal beschafft werden.

Der Fusionsvertrag enthält Bestimmungen zu Inventar und Vermögen der beiden Vereine. Alle Arbeitsverhältnisse bleiben bestehen. Trüllikon-Truttikon löst das Mietverhältnis für den Stützpunkt an der Diessenhoferstrasse auf. Der gemeinsame Stützpunkt befindet sich in Mar­tha­len (Oberdorf 2). Die Generalversammlung nahm auch die Jahresrechnung 2012 ab: Bei einem Aufwand von 610 000 Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 9000 Franken, sodass das Vermögen jetzt 185 000 Franken beträgt. Die vier Pflegefachfrauen und sieben weiteren Mitarbeiterinnen (4,7 Stellen) leisteten zusammen 9000 Stunden.

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