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«Es isch zum Chotze do»

Das kommt in den besten Familien vor: Tennis-Ass und Vierfachvater Roger Federer konnte am Masters-1000-Turnier nicht auf den Mund sitzen und liess seinem Ärger über den unbequemen Gegner Vasek Pospisil freien Lauf: «Es isch so zum Chotze do! Zum Chotze! I drüll dure!» Seine Frau Mirka sass derweil im Publikum und nahm die Fluchtirade mitten im zweiten Satz ganz offensichtlich gelassen. Sie hob lediglich kurz den Kopf, rümpfte beim Blick in die Sonne die Nase und kaute seelenruhig Kaugummi, während ihre Sitznachbarn ein Grinsen nicht verkneifen konnten.

Die meisten Zuschauer in Cincinnati dürften das breite Baslerdeutsch des Weltranglisten-Dritten ohnehin nicht verstanden haben. Und selbst wenn: Das Fluchen hat sich gelohnt. Roger Federer verliess das Spiel gegen den Kanadier Pospisil am Ende als Sieger – und seine Kinder schienen ausnahmsweise auch nicht mit im Stadion ­gewesen zu sein. si

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