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Es war nicht Dichtestress

Beim Entscheid für oder gegen die SVP-Masseneinwanderungsinitiative spielte der Dichtestress keine grosse Rolle.

Eben erst wurde der Dichtestress zum «Unwort des Jahres» gekürt. Doch seine vermeintliche Wirkungsmacht wird weiter arg infrage gestellt. So soll der Dichtestress bei der Abstimmung über die SVP-Masseneinwanderungsinitiative am 9.Februar gar keine grosse Rolle gespielt haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Zürcher Forschungsstelle Sotomo des Politologen Michael Hermann im Auftrag des Bundes. Schon die kurz nach der Abstimmung durchgeführte Vox-Analyse belegte, dass der Links-rechts-Gegensatz wichtiger war. Die neue Studie zeigt: Die «aussenpolitische Abgrenzungsorientierung» und die Skepsis gegenüber Fremden spielten eine wichtigere Rolle als Bevölkerungsdichte und -wachstum. Zudem war die Stimmbeteiligung in nationalkonservativ orientierten Gemeinden grösser.

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