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Es wurde Rang 3

FALUN. Petter Northug wurde zum zweiten Mal in seiner Langlaufkarriere Weltcup­gesamtsieger, Dario Cologna beendete die Saison auf Rang 3.

Dario Cologna musste sich im letzten Saisonrennen im Kampf um den 2. Platz im Gesamtweltcup knapp dem Russen Alexander Legkow geschlagen geben. Nachdem am Samstag klar geworden war, dass Cologna Rang 1 nicht mehr erreichen konnte, blieb der Fight um den 2. Platz bis zum Schluss spannend. Der Tour-de-Ski-Sieger Legkow machte das Handicap von 27 Sekunden auf Cologna, das er aus den vorherigen drei Etappen in das Verfolgungsrennen (15 km, Skating) nahm, bereits nach etwas mehr als fünf Kilometern wett. Fortan liefen die beiden gemeinsam in einer Gruppe, bis es zum Schlussspurt um den 4. und 5. Etappenplatz kam. Weil die beiden vor dem Rennen bloss sieben Zähler trennten, war klar, dass der Sieger dieses Duells den Ehrenplatz einnehmen würde. Beide mobilisierten die letzten Kraftreserven, der Russe schob seinen Fuss ganz knapp vor dem Schweizer über die Ziellinie.

«Alles probiert»

«Ich habe noch einmal alles probiert und war am Schluss komplett blau», sagte Cologna nach dem Rennen. Trotz der Niederlage hielt sich die Enttäuschung des Bündners in Grenzen. «Ich konnte mich in der Schlussetappe noch vom achten auf den fünften Rang der Tour verbessern. Diese Platzierung geht in Ordnung.»

Cologna, Sieger des Weltcupfinales in den Jahren 2009 und 2012, hatte sich nach den Weltmeisterschaften im Fe­bruar eine Erkältung eingefangen. Dar­um habe er nicht mehr die Form gehabt, um diese Triumphe zu wiederholen.

Grosser Sieger in Falun wurde Petter Northug, der einen Start-Ziel-Sieg feierte. Der Dominator der zweiten Saisonhälfte ging mit 30 Sekunden Vorsprung in die Loipe und liess das norwegische Duo mit Martin Johnsrud Sundby und Finn Haagen Krogh nie aufschliessen. Zum zweiten Mal in seiner Karriere durfte Northug die grosse Kristallkugel in Empfang nehmen, was der verdienten Würdigung einer starken Saison entsprach. Der 27-jährige Norweger holte bei den nordischen Weltmeisterschaften über 15 km und im Staffelrennen Gold und ist damit schon neunfacher Weltmeister. In seinem Palmarès fehlt einzig noch der Sieg an der Tour de Ski, den er in diesem Jahr als Vierter erneut verpasste.

Wenig Spannung kam im Rennen der Frauen auf, weil Justyna Kowal­czyk, die Gesamtweltcupsiegerin und Zweite des Zwischenklassement, auf die Schlussetappe verzichtete. Die Norwegerin Marit Björgen startete so mit mehr als einer Minute Vorsprung und siegte ungefährdet. Im Gesamtweltcup wurde Björgen Vierte, obwohl sie in den einzelnen Rennen nie schlechter als Zweite war. Wegen zwischenzeitlicher Herzprobleme musste sie unter anderem auf die Tour de Ski verzichten. Zweite in der Tour und in der Weltcup-Overall-Wertung wurde Björgens Landsfrau Therese Johaug.

Neben Dario Cologna waren mit Curdin Perl und Laurien van der Graaff zwei weitere Schweizer beim Weltcup­finale dabei. Obwohl am Ende seiner Kräfte, verbesserte sich Perl in der Verfolgung vom 36. auf den 34. Schlussrang. Ebenfalls froh, die Weltcupsaison abgeschlossen zu haben, war van der Graaff. Die Sprinterin b beendete die Minitour auf Platz 44. (si)

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