Zum Hauptinhalt springen

ETH sieht ab von Gebührenerhöhung

ZÜrich. Die Studiengebühren an der ETH Zürich werden vorerst nicht verdoppelt. Der ETH-Rat hat seine diesbezüglichen Pläne sistiert. Ausgelöst hat den Sinneswandel eine Parlamentarische Initiative. Der von breiten Kreisen abgestützte Vorstoss verlangt, dass die Gebühren an den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne nach Steuerdomizil der Eltern und/oder Betroffenen differenziert werden. Für inländische Steuerpflichtige will die In­itia­ti­ve die Gebührenerhöhung auf die Teuerung beschränken, ausländische Steuerpflichtige sollen höchstens dreimal mehr als inländische bezahlen.

Der ETH-Rat hat diesen politischen Vorstoss an seiner gestrigen Sitzung als ausserordentliches Traktandum diskutiert, wie er mitteilte. Die Aussicht auf eine neue gesetzliche Grundlage für unterschiedliche Gebühren schaffe eine neue Ausgangslage. Er sistiere deshalb die im Dezember 2012 ins Auge gefasste Verdoppelung der Studiengebühren.

Der ETH-Rat hatte vor rund drei Monaten bekannt gegeben, dass die Studiengebühren für die ETH Zürich und die EPFL in Lausanne verdoppelt werden sollen, frühestens ab dem Herbstsemester 2015/2016. Seit 2004 betragen die jährlichen Studiengebühren unverändert 1160 Franken. (sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch