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EU will realistische Verbrauchsangaben ab 2017 und überall

Brüssel. Es ist für die Käufer ein Ärgernis: Die in den Unterlagen und Pro­spekten angegebenen Verbrauchsangaben stimmen meist überhaupt nicht mit dem überein, was die Autos im Alltag verbrauchen. Zwei Liter mehr sind bei Benzinern und Dieseln die Regel. Die offiziellen Werte, gemessen nach dem momentan gültigen Europäischen Fahrzyklus NEFZ, sind meist sogar mit absolutem Sparfuss nicht zu erreichen.

Dar­um will die EU ab 2017 realistischere Angaben zum Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen durchsetzen und ein neues Messverfahren einführen. Das berichtet die Branchenzeitung «Automobilwoche» unter Berufung auf einen Beschluss des Umweltausschusses des EU-Parlaments. Demnach soll der sogenannte WLTP-Zyklus (World Light Duty Test Procedure) mit mehr Beschleunigungsphasen und Autobahnanteilen den realen Kraftstoffverbrauch besser abbilden. Der Einfluss auf die Werte ist umstritten, allerdings wird sich vor allem die Wichtigkeit einzelner technischer Massnahmen verändern. So sinkt der Effekt von Start-Stopp-Systemen aufgrund des geringeren Leerlaufanteils. (red/lk)

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