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Ex-Enron-Chef einigt sich mit Justiz auf geringere Haftstrafe

Im Pleiteskandal um den US-Energieriesen Enron hat sich der frühere Konzernchef Jeffrey Skilling mit der Justiz auf eine deutliche Verringerung seiner Haftstrafe verständigt. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorging, kann Skilling mit einer Gefängnisstrafe zwischen 14 und 17,5 Jahren rechnen.

Skilling war 2006 im Zusammenhang mit der betrügerischen Pleite des Enron-Konzerns zu mehr als 24 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Texas sprach ihn unter anderem wegen Betrugs, Insiderhandels und Verschwörung schuldig.

2011 wurde der Schuldspruch von einem Bundesberufungsgericht in Texas bestätigt, allerdings gab es noch kein Urteil zum Strafmass. Dieses soll nun am 21. Juni verkündet werden, wie das Bundesjustizministerium in Washington erklärte.

Demnach erklärte sich Skilling nun einverstanden, auf weitere Berufungen zu verzichten. Auch hat er seinen Widerstand gegen die Zahlung von mehr als 40 Mio. Dollar an Opfer des Enron-Skandals aufgegeben, die aus seinem eingefrorenen Vermögen bestritten werden sollen.

Enron hatte seine Verluste kaschiert, um seine Aktienkurse gezielt nach oben zu treiben. Infolge der Pleite im Jahr 2001 hatten tausende Menschen ihre Arbeit und ihre Ersparnisse verloren.

(sda)

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