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Exporte auf Höchststand

Die Weltwirtschaft läuft derzeit nur schwerfällig. Dennoch haben Schweizer Unternehmen im Oktober so viele Waren ins Ausland verkauft wie nie zuvor.

Die Exporte stiegen verglichen mit der Vorjahresperiode um 8,1 Prozent auf den Rekordwert von 19,8 Milliarden Franken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung gestern mitteilte. Dass sich die Schweizer Unternehmen trotz der schwachen Konjunktur so gut schlagen, liegt zum einen daran, dass sie deutlich mehr Waren in die USA verkaufen. Die USA sind konjunkturell derzeit der Lichtblick: Hier kommt der Aufschwung in Gang. Um fast ein Viertel konnten Schweizer Firmen im Oktober ihre Lieferungen in die USA steigern. Auch über die lange Frist, das heisst über die ersten zehn Monate des laufenden Jahres, sind die Exporte über den Atlantik um rund 9 Prozent und damit deutlich gestiegen. Die USA sind der zweitwichtigste Absatzmarkt der Schweizer Exporteure. Der wichtigste Absatzmarkt ist weiterhin Deutschland. Und obwohl die Wachstumslokomotive der EU derzeit schwächelt, konnten Schweizer Firmen auch in Deutschland mehr absetzen. Im Oktober betrug das Plus 11 Prozent. Über das gesamte bisherige Jahr gesehen relativiert sich das Bild zwar, das Plus beträgt jedoch immer noch rund 3 Prozent. Rückläufig entwickeln sich dagegen die Ausfuhren nach Italien. Der südliche Nachbar steckt weiterhin in einer Rezession fest, weshalb die Kaufkraft sinkt und die Unternehmen zurückhaltend investieren. Dagegen konnten die Ausfuhren nach Frankreich gesteigert werden. Dies, obwohl die Wirtschaft des Dauersorgenkindes im dritten Quartal nur leicht zulegte.

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