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Fakten

mögliche EM-höhepunkte

Männer. 100 m (Mittwoch, 21.50 Uhr): Kann Christophe Lemaitre nach seinen Siegen 2010 und 2012 den EM-Hattrick schaffen? In der europäischen Jahresbestenliste liegt der Franzose, mit 20,08 Sekunden der Schnellste über 200 m in dieser Saison, mit 10,13 Sekunden nicht einmal in den Top Ten.

10 000 m (Mittwoch, 19.51 Uhr): Der Brite Mo Farah ist auf den Langstrecken seit Jahren das Mass aller Dinge. Ob an Europameisterschaften (2010), Weltmeisterschaften (2011, 2013) oder an Olympischen Spielen (2012), die Konkurrenz hatte gegenüber dem gebürtigen Somalier über 5000 m wie auch über 10 000 m immer das Nachsehen.

110 m Hürden (Donnerstag, 21.50 Uhr): Pascal Martinot-Lagarde ist einer der Shootingstars der Szene in dieser Saison. Mitte Juli stiess er am Diamond-League-Meeting in Monaco mit 12,95 Sekunden in der ewigen europäischen Bestenliste hinter Colin Jackson auf Platz 2 vor.

Hoch (Freitag, 19.46 Uhr): Mit Weltmeister Bogdan Bondarenko (Ukr/2,42 m), dem russischen Titelverteidiger Iwan Uchow (2,41 m) und Bondarenkos Landsmann Andrej Prozenko (2,40 m) sind schon drei Europäer in diesem Jahr über 2,40 m gesprungen. Der 21 Jahre alte Weltrekord von Javier Sotomayor von 2,45 m ist in Gefahr.

Frauen. 100 m (Mittwoch, 20.25 Uhr): Die Holländerin Dafne Schippers reist als europäische Jahresbeste über 100 m (11,03) und 200 m (22,34) nach Zürich. Die 22-jährige Allrounderin aus Utrecht hat das Potenzial, der weibliche Star an diesen Titelkämpfen zu werden.

100 m Hürden (Mittwoch, 21.34 Uhr): Cindy Billaud (Fr) und Tiffany Porter (Gb) heissen die beiden grossen Favoritinnen. Die Schweizerinnen Noemi Zbären, mit 12,92 Sekunden die Nummer 10 der Meldeliste, und Lisa Urech, deren Formkurve zuletzt nach oben zeigte, haben Chancen auf den Finaleinzug.

Stab (Donnerstag, 19.19 Uhr): In Abwesenheit der Russin Jelena Isinbajewa, der «Grande Dame» des Stabhochsprungs, präsentiert sich die Ausgangslage so offen wie noch selten. Die Schweizer Rekordhalterin Nicole Büchler will an einem Grossanlass endlich einmal den Final erreichen.

Siebenkampf (Donnerstag und Freitag): Die Königsdisziplin der Frauen leidet in Zürich unter einigen gewichtigen Absenzen. Die Britin Jessica Ennis-Hill, die Olympiasiegerin von London, wurde vor wenigen Wochen Mutter, ihre designierte Nachfolgerin Katarina Johnson-Thompson, die Siegerin von Götzis, leidet an einer Fussverletzung, Weltmeisterin Ganna Melnitschenko fehlte ebenso wie Dafne Schippers. Mit Ellen Sprunger, Linda Züblin und Valérie Reggel sind auch drei Schweizerinnen am Start.

4×100 m (Sonntag, 17.22 Uhr): Die Sprintstaffel der Frauen ist aus Schweizer Sicht der Höhepunkt zum Abschluss der Titelkämpfe. Trotz der grossen Konkurrenz aus Holland, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland setzten sich die Schweizerinnen bereits vor Beginn der EM-Saison den Gewinn einer Medaille zum Ziel.

Schweizer team

Männer (26). 100 m: Pascal Mancini (FSG Estavayer/PB 10,28/SB 10,28), Amaru Schenkel (LV Winterthur/10,19/10,26). – 200 m: Joel Burgunder (LC Zürich/20,93/20,93), Alex Wilson (Old Boys Basel/20,51/20,75). – 800 m: Hugo Santacruz (LC Rapperswil-Jona/ 1:46,95/1:46,95). – 1500 m: Jan Hochstrasser (BTV Aarau/3:39,54/3:39,54). – 110 m Hürden: Tobias Furer (LK Zug/13,66/13,66). – 400 m Hürden: Kariem Hussein (LC Zürich/49,08/49,08), Jonathan Puemi (CEP Cortaillod/50,70/51,40). – Stab: Marquis Richards (TV Arlesheim/5,52/5,52). – Weit: Yves Zellweger (KTV Altstätten/8,03/7,98). – Drei: Alex Hochuli (LC Zürich/16,47/16,29). – Hammer: Martin Bingisser (LC Zürich/67,90/66,11) – Marathon: Tadesse Abraham (LC Uster/2:07:44/–), Christian Kreienbühl (TV Oerlikon/2:15:35/–), Adrian Lehmann (LV Langenthal/2:18:53/2:18:53), Michael Ott (LAC TV Unterstrass/2:16:53/–), Viktor Röthlin (STV Alpnach/2:07:23/–), Patrick Wieser (Run Fit Thurgau/2:18:15). – 4×100 m: Florian Clivaz (GG Bern), Steven Gugerli (GG Bern), Mancini, Schenkel, Suganthan Somasundaram (LC Zürich), Wilson. – 4×400 m: Daniele Angelella (Virtus Locarno), Burgunder, Hussein, Silvan Lutz (TV Länggasse), Johannes Wagner (LAC TV Unterstrass), Philipp Weissenberger (LC Zürich).

Frauen (27). 100 m: Mujinga Kambundji (ST Bern/11,33/11,33), Marisa Lavanchy (LC Zürich/11,47/11,47). – 200 m: Joëlle Golay (Lausanne-Sports/23,42/23,42), Kambundji (23,12/23,12), Lea Sprunger (Cova Nyon/ 23,08/23,22). Ersatz: Fanette Humair (FSG Bassecourt/23,64/23,64). – 800 m: Selina Büchel (KTV Bütschwil/2:01,42 (2:00,93 indoor)/2:01,42). – 100 m Hürden: Lisa Urech (SK Langnau/12,62/13,02), Noemi Zbären (SK Langnau/12,92/12,92). – 400 m Hürden: Valentine Arrieta (CEP Cortaillod/56,60/56,60), Petra Fontanive (TV Unterstrass/56,21/56,21), Robine Schürmann (LC Zürich/57,51/57,51). – 3000 m Steeple: Astrid Leutert (GG Bern/9:50,35/9:50,35), Fabienne Schlumpf (TG Hütten/9:37,81/9:37,81). – Stab: Nicole Büchler (LC Zürich/4,61 (4,63 indoor)/4,55), Anna Katharina Schmid (LC Zürich/4,45/4,20). – Weit: Irene Pusterla (Vigor Ligornetto/6,84/6,60). – Siebenkampf: Valérie Reggel (LV Winterthur/5998/5998), Ellen Sprunger (Cova Nyon/6124/5872), Linda Züblin (LAR Bischofszell/6057/5817). – Gehen: Laura Polli (SA Lugano/1:34:07/1:39:35), Marie Polli (SA Lugano/1:32:36/1:41:22). – Marathon: Magali Di Marco (CS 13 Etoiles/2:41:48/–), Patricia Morceli (Cham/2:35:31/2:39:05), ­Maja Neuenschwander (ST Bern/2:29:42/–), Ursula Spielmann-Jeitziner (All Blacks Thun/2:32:34/–), Nicola Spirig (LC Zürich/2:42:53/2:42:53), Martina Strähl (LV ­Langenthal/2:39:14/–). – 4×100 m: Golay, ­Humair, Kambundji, Lavanchy, Lea Sprunger, Ellen Sprunger.

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