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FC Oberi hält den Anschluss

Der Abstiegskampf in der 2. Liga ist für den FC Töss und FC Effretikon gelaufen. Nicht aber für den FC Oberwinterthur, der nach dem 3:2 über Bassersdorf weiterhin hofft.

Der FC Bassersdorf musste nach der 2:3-Niederlage in Oberwinterthur den 4. Rang abgeben. Der FC Oberi indes hat mit dem Heimsieg den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gehalten und liegt nur noch einen Punkt hinter dem FC Schaffhausen 2 zurück.

Die Bassersdorfer starteten poma­dig in die Partie und erlaubten sich viele Fehler. Das Heimteam hingegen erwischte einen optimalen Beginn und ging bereits nach zehn Minuten durch Giu­seppe Logiurato in Führung. Die Gäste brauchten lange, um ins Spiel zu kommen und hatten erst kurz vor der Pause ihre ersten ­guten Chancen zu verzeichnen.

Doch auch nach dem Seiten­wech­sel kam Oberwinterthur bes­ser in die Partie und erzielte nach einer knappen Stunde durch Halim Özalp das vermeintlich vorentscheidende 2:0. In der Folge wollten die Hausherren zumachen und kon­zen­trier­ten sich vor allem auf die Defensive. Diese Rechnung ging jedoch überhaupt nicht auf. Bassersdorf wurde immer stärker und erspielte sich eine hochkarätige Chance nach der anderen.

Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Marc Tinner den Anschlusstreffer; wenig später egalisierte Christian Kluser den Spielstand. Weil Oberwinterthur sich schwer tat und die Kräfte schwanden, schienen nun alle Vorteile bei den Gästen zu sein. Bassersdorf konnte seinen mitgereisten Fans das Sahnehäubchen aber nicht mehr präsentieren. Im Gegenteil, Oberwinterthur hielt dagegen und erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Besnik Tahiri gar noch den viel umjubelten Siegtreffer zum 3:2. «Wir wussten, dass wir unter Zugzwang stehen. Wir haben in dieser Saison schon oft Punkte in der Nachspielzeit verloren, diesmal hatten wird das Glück auf unserer Seite», zeigte sich Oberwinterthurs Trainer Jürg Stücheli erfreut über den Last-Minute-Sieg. oa

Oberwinterthur: Arlotta; Rexhaj, Petrovic (46. Kälin), Ehrensberger, Ferraro (86. Geithner); Jusufi, Ta­hi­ri, Brovelli (82. d’Agostini); Üsküp, Özalp, Logiurato.

Bassersdorf: Caruso; Kleinheinz, Zihlmann, Meier, Maurhofer; Tinner, Severino Zambelli (63. Tanner), Keller, Schweizer; De Donno (69. Domi), Kluser.

Phönix: 5:0-Sieg in Töss

Der FC Phönix Seen hat das ­Derby beim FC Töss 5:0 klar für sich entschieden. Durch den hohen Sieg an der ehemaligen Wirkungsstätte von Phönix-Trainer Abramo D’Aversa können die Seemer nun definitiv nicht mehr absteigen. Phönix kam von Beginn weg besser in die Partie, die jeglichen Derbycharakter vermissen liess, verpasste aber gute Chancen und hätte nach einer halben Stunde beinahe einen Gegentreffer durch Hannes Gumpoltsberger hinnehmen müssen. Erst kurz vor dem Pausenpfiff wurden die überlegenen Spielanteile in ­Tore umgemünzt, Murat Yildiz und Ahmet Mare stellten die Weichen mit einem Doppelschlag.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gäste aktiver, Murat Yildiz machte mit zwei Toren innert weniger Sekunden den Sack zu. Den Schlusspunkt hinter eine einseitige Partie setzte Sandro Malis, der eine Viertelstunde vor Schluss per Elfmeter das 5:0 erzielte. Unmittelbar davor wurde Töss-Verteidiger Dominik Baumeler aufgrund einer Notbremse des Feldes verwiesen. Der Ehrentreffer wollte den bereits als Absteigern feststehenden Tössemern nicht mehr gelingen. oa

Töss: Popp; Murina, Baumeler, Ivanovic, Surlici; Pereira, Sutter, Stefanivic, Gallina; Gumpoltsberger, Isaka.

Phönix Seen: Zmajlaj; Wehrli, Tavares, Umut Yildiz, Auer; Malis, Acar; Dauti, Malis, Murat Yildiz; Solomun.

Demontage trotz Überzahl

Am Pfingstsamstag lief Effretikons Zweitliga-Zeit definitiv ab. Die Mannschaft von Marcel Erismann führte zur Pause im Heimspiel gegen Rüti 2:1, kassierte aber im zweiten Durchgang trotz Überzahl nicht weniger als sechs Gegentreffer und wurde mit einem 2:7 in die 3. Liga verabschiedet.

In der 17. Minute fing Rütis Daniel Bosshard wegen eines Fouls einen unberechtigten Platzverweis ein. Wenig später wurde erneut Effretikons Meriton Beri­sha gefoult und Captain Khalil Aouak verwandelte den Penalty zum 1:1 (26.). Zwei Minuten dar­auf gelang Fabian Danko der Führungstreffer der Effretiker, die es in der Folge verpassten, gegen die verunsicherten Gäste den dritten Treffer zu erzielen. Nach dem Sei­ten­wechsel erfolgte dann die De­montage der Effretiker. «Rüti machte gleich von Beginn der zweiten Hälfte an Druck. Wir hat­ten das wichtige 3:1 verpasst, dann präsentierte sich unser Gegner mit absoluter Effizienz im Abschluss», meinte Erismann. hmi

Effretikon: Kläy; Aregger, Schanz (75. Frick), Laue, Mehic; Zulfikari; Asani, Aouak, Fahrni, Danko (86. Kofler); Berisha (Gaouaoua).

Kein Tor, zwei Platzverweise

Der FC Embrach, Tabellenletzter der Gruppe 2, unterlag zu Hause Einsiedeln 0:3. Neben weiteren Absenzen fehlte auch Ljuljzim Zumberovic, der unlängst seinen Wechsel nach Bas­sers­dorf bekannt gegeben hatte. Er wurde nicht aufgeboten. Die erste halbe Stunde verlief noch ausgeglichen, Em­brachs Abwehr agierte diszipliniert. Für einmal kassierte der Absteiger keinen frühen Gegentreffer. Die bisher grösste Chance des Spiels bot sich Em­brach in der 58. Minute, als Aziz Gönlü­gürs Versuch auf der Linie geklärt wurde. Einsiedeln wurde gefährlicher und druckvoller. Nach dem 0:1 (68.) handelte sich Ruben Paradiso einen Platzverweis ein. Fünf Minuten später erhöhten die Gäste, und in der 84. Minu­te fiel das 0:3. Zu allem Überfluss schlug Captain Patrick Hölzel den Ball in der Schlussphase weg und sah dafür die zweite Verwarnung. hmi

Embrach: Ferhat Koyutürk; Lessnau, Paradiso, Schwob, Gomes; Gön­lügür (67. Diener), Hölzel; Shabani, Berschy, Enzler (80. Tahiri); Berisha (73. Maliqi).

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