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FC Seuzach weiterhin stark

winterthur. Der FC Seuzach bleibt in der 2. Liga interregional mit dem 2:0 über Oerlikon/Polizei auf Erfolgskurs. Phönix Seen und Töss verloren unglücklich.

Die Seuzacher knüpfen nahtlos an die bisher starken Leistungen der Rückrunde an. Beide Mannschaften begannen verhalten. Nach einer Viertelstunde aber gingen die Seuzacher wie aus dem Nichts mit einem Doppelschlag in Führung. Nach Pass von Philipp Fischer sorgte Stürmer Patrick Widmer in der 15. Minute für die Führung; der Seuzacher Torjäger feierte seinen Treffer mit einem Salto. Und kaum war der Jubel abgeklungen, setzte Widmer noch einen drauf und verwandelte Sekunden nach dem Wiederanpfiff und einem langen Ball per Heber zum 2:0. Oerlikon/Polizei zeigte sich nicht geschockt durch die beiden schnellen Treffer, war jedoch auch nicht imstande zu reagieren.

Nach dem Seitenwechsel spielte Seuzach clever, während die von den Gästen erwartete Reaktion ausblieb. Der Schiedsrichter rückte nach 53 Minuten als Erster in den Fokus, als er den Seuzacher Swen Kradolfer mit der zweiten Verwarnung des Feldes verwies. Trotz Unterzahl liess Seuzach nichts anbrennen. In der 71. Minute verpasste Patrick Widmer mit einem Lattenschuss nur knapp sein drittes Tor. Wenige Minuten später hatte Tobias Gähwiler nach Pass von Widmer ebenfalls das 3:0 auf dem Fuss. Oerlikon/Polizei blieb blass und hatte aus dem Spiel heraus keine einzige Torchance.

Seuzach ging als verdienter Sieger aus dieser Partie. Matchwinner war der einmal mehr überragende Patrick Widmer. «Auch Oerlikon war stark in die Rückrunde gestartet. Daher bin ich sehr zufrieden mit der Leistung und dem Ergebnis. Wir hatten den Gegner über die ganze Partie hinweg im Griff», zog Seuzachs Trainer Markus Wanner Bilanz.

Höhere Führung verpasst

Beim FC Schaan musste der FC Phönix Seen eine unnötige 1:2-Niederlage hinnehmen. Dabei starteten die Winterthurer stark und gingen bereits nach fünf Minuten in Führung: Yannic Kälin schloss eine schöne Kombination zum 1:0 für die Gäste ab. Auch nach dem Führungstreffer war Seen das bessere Team und hatte zwei weitere gute Möglichkeiten. Schaan spielte über weite Strecken harmlos und liess Phönix gewähren. Nur eine Minute vor der Pause kam dann aber doch ein erstes Lebenszeichen. Genau zum richtigen Zeitpunkt und nach einem Fehler im Mittelfeld von Phönix glich das Heimteam aus. «Wir haben perfekt begonnen. Nach der frühen Führung müssen wir einfach das 2:0 machen – stattdessen kriegen wir zu einem enorm schlechten Zeitpunkt das Gegentor», zeigte sich Phönix-Trainer Jürg Stücheli enttäuscht über die erste Halbzeit und die vergebenen Chancen seiner Mannschaft.

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Phönix als besseres Team, hatte durch Kälin eine gute Möglichkeit und hätte in der 68. Minute erneut in Führung gehen müssen, als Murat Yildiz am glänzend reagierenden Schlussmann von Schaan scheiterte. Stattdessen kam es, wie es kommen musste. Nach einem Foul an Phönix’ Aleksandar Petrovic blieb der Pfiff aus, Schaan spielte schnell weiter und erzielte so eine Viertelstunde vor Schluss das 2:1. In der Folge warf Phönix alles nach vorne, wurde in der 83. Minute aber noch durch die zweite Verwarnung gegen Christian Tiscar geschwächt. Den Ausgleich hatte Giuseppe Logiurato auf dem Fuss, doch der Ball strich wenige Zentimeter am Tor vorbei. So blieb es beim schmeichelhaften 2:1 für den Tabellenletzten aus Liechtenstein.

Verschenkte Punkte

Der FC Töss musste sich im Heimspiel gegen Linth 04 1:3 geschlagen geben. Obwohl die Gäste als eines der Spitzenteams der Gruppe gelten, war die Tössemer Niederlage mehr als unverdient und unglücklich. Sie starteten vor heimischem Publikum gut und hatten das Spielgeschehen über weite Strecken im Griff. Trotz Chancen wollte kein Tor gelingen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam Linth besser in die Partie und Töss tat sich schwer mit der Spielweise des Gegners, der meist mit langen Bällen in die Spitze operierte. In der 50. Minute gelang Linth, entgegen dem bisherigen Spielverlauf, die Führung. Töss liess sich davon aber nicht aus der Bahn werfen und reagierte postwendend; Marjan Solomun versenkte den Ball nur eine Minute später zum 1:1.

Durch den schnellen Ausgleich beflügelt, zeigte sich Töss wieder aktiver und spielbestimmend. Weitere Tore blieben dem Heimteam jedoch verwehrt. Stattdessen gelang Linth in der 87. Minute nach einer Unkonzentriertheit der Hintermannschaft das 2:1. In den Schlussminuten warf Töss alles nach vorne, doch das Glück stand einmal mehr auf Seiten der Gegner, die kurz vor dem Abpfiff mit einem Konter das 3:1 erzielten. «Wir spielen momentan sehr unglücklich und verschenken Punkte. Wir brauchen derzeit einfach zu viele Chancen für ein Tor. Aber ich kann heute niemandem einen Vorwurf machen», zeigte sich Töss-Coach Adriano Venica enttäuscht über den Spielverlauf. (oa)

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